Wiesen und Felder – Vergiftungsgefahr für Hunde und Katzen

Trecker Spritzmittel

Inhaltsverzeichnis

Früher wurde Mist zum Düngen auf die Felder gefahren. Heutzutage ist es Gülle. Dazu kommen synthetische Düngemittel und Pestizide, die auf die Felder gebracht werden und unsere Tiere vergiften können. Wer auf dem Land lebt, kann sehen, was alles auf die Felder gefahren wird. Gülle aus Kuh- und Schweineställen und auch die Gülle (Gärreste) aus Biogasanlagen gehören dazu. Krankheitskeime finden in der Gülle einen idealen Nährboden. Klarer ausgedrückt:  Gülle ist hochinfektiös und bringt auf den Feldern nicht nur unsere Hunde, Katzen und Pferde in Gefahr.

Dieser Artikel soll einige der Gefahren erklären, die auf landwirtschaftlich genutzten Feldern lauern.

Über diesen Artikel

Die Aufgabe eines Artikels ist Aufklärung und genau das soll dieser Artikel: aufklären und auf mögliche Gefahren weisen. Eines vorweg: natürlich haben Hunde auf frisch bearbeiteten Feldern nichts zu suchen. Das ist selbstverständlich. Manchmal ist es aber nicht möglich, den Hund vom Feld- oder Wegesrand fern zu halten. Und bei Katzen mit Freigang wird es schwierig – sie lassen sich nicht vorschreiben, wo sie sich aufzuhalten haben. 

Ein paar kritische Fragen an die Kritiker dieses Artikels 

Stimmt es nicht,

  • dass Pestizide auf Felder gespritzt werden?
  • dass synthetische Düngemittel auf Felder gestreut werden?
  • dass Gülle aus Ställen und aus Biogasanlagen auf die Felder gefahren werden?
  • dass nichts von alldem förderlich für die Gesundheit von Mensch und Tier ist?

Am Ende dieses Artikels werden passende Quellen, Studien und Publikationen genannt.

Also, ihr lieben Kritiker, wo liegt der Fehler? Oder mag man es schlichtweg nicht schwarz auf weiß lesen…? 

monokultur

Vergiftungen durch Chemikalien 

Im Frühjahr werden Felder gedüngt und mit Pestiziden gegen Schädlinge und Unkraut gespritzt. Insektizide, Herbizide und Fungizide. Man kann beobachten: kein kleinstes Pflänzchen Unkraut überlebt auf dem Acker. Diese Pestizide sind u.a. eine Gefahr für Menschen, Vögel, Insekten und unsere Haustiere. Spritzmittel, wie zum Beispiel Glyphosat, sind unsichtbar – man sieht und bemerkt sie nicht. Besonders aus diesem Grund ist es immer ratsam landwirtschaftlich genutzte Flächen zu meiden – denn, was für Unkraut tödlich ist, kann auch Tieren schaden. 

Wenn Hunde oder Katzen plötzlich unter unerklärlichem Unwohlsein, Durchfall und/oder Erbrechen leiden, dann könnte der Grund eine Vergiftung durch ein frisch gedüngtes oder gespritztes Feld sein, über das das Tier gelaufen ist. Auch Gräser, die am Feld- oder Wegesrand geknabbert werden, können Auslöser einer Vergiftung sein. An Pfoten und Fell werden die Chemikalien nach Hause getragen und beim sauberlecken aufgenommen. 

Vergiftungs-Symptome können sein:

  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Bauchschmerzen
  • Appetitlosigkeit
  • Schwäche, Müdigkeit
  • Blasse Schleimhäute
  • Veränderte Pupillen -erweitert oder verengt
  • Muskelzittern

Schleichende Vergiftungen

Unsere Tiere können aber auch schleichend vergiftet werden und untypische Symptome zeigen, wie beispielsweise Hautprobleme, Juckreiz, Verdauungsstörungen, Appetitmangel oder auch Krampfanfälle. 

Tipp: Naturmoor bindet Glyphosat

Huminsäuren kommen als natürliche Biofaktoren in Torf, Humusböden und Braunkohle vor. Sie entstehen durch Zersetzung von Pflanzenresten im Boden und bilden eine Brücke zwischen organischer und anorganischer Materie. Eine Fähigkeit von Huminsäuren ist die Bindung von Schadstoffen. Beispielsweise kann Huminsäure Glyphosat entgiften und Toxine im Darm binden. Zusätzlich unterstützen sie eine gesunde Darmflora, fördern die Verdauung, schützen Haut und Schleimhäute und fördern die körpereigene Abwehr.

Naturmoor kann dauerhaft dem Futter zugefügt werden. Besonders ältere Tiere benötigen Huminsäuren. 

Dosierung innerlich bei Hunden und Katzen
Hunde und Katzen ca. 1 ml/kg – unter das Futter mischen.
Innerlich bei Pferden 10-15 ml pro 100 kg Körpergewicht

Tipp (nicht nur) für Landwirte: Effektive Mikroorganismen

Viele Landwirte verwenden mittlerweile effektive Mikroorganismen im Stall, zur Fütterung und auf dem Acker. Mit effektiven Mikroorganismen sind Tiere gesünder, Böden fruchtbarer und es kann der Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden gesenkt werden. 

Einsatzmöglichkeiten für effektive Mikroorganismen in der Landwirtschaft:

  • Zur Aufwertung der Gülle.
  • Bei der Fütterung.
  • Für den Stall zur Reinigung und eine bessere Luft durch Vernebelung.
  • Zur Aufwertung der Silage.
  • Für den Humusaufbau von Ackerböden.
  • Zur Pflanzenstärkung über eine Blattspritzung.
Guelletanker
Diese Art der Gülleausbringung ist mittlerweile untersagt

Gülle…

Zu jeder Jahreszeit wird Gülle auf die Felder gefahren, im Frühjahr allerdings verstärkt, wenn die Felder neu bestellt werden. Massentierhaltung und Biogasanlagen sorgen für jede Menge Gülle in Deutschland – und es ist nicht nur Gülle aus deutschen Anlagen, die auf die Felder gebracht wird. Auch die Gülle aus Nachbarländern, wie zB. den Niederlanden, findet den Weg auf unsere Felder. 

Welche Gefahren birgt Gülle?

In Deutschland wird mit Antibiotika nicht gegeizt und ein Großteil davon gelangt über die Gülle ungefiltert auf die Böden der Felder. Und nicht nur Antibiotikarückstände geraten so auf die Felder…

Dieses wurde in Studien und Publikation bestätigt. Weiterführende Links findet man in diesem Artikel unter: Quellen, Studien und Publikationen.

“Begründeter Verdacht: Als Dünger verwendete Recyclingprodukte besitzen wegen darin möglicherweise enthaltener Krankheitserreger für Mensch, Tier und Pflanze ein generelles Gefährdungspotential für deren Gesundheit.“

„Ein einmal verseuchter Boden bleibt über Jahrzehnte verseucht und kann gegebenenfalls Ausgangspunkt für neue Erkrankungen sein.“

Prof. Dr. Helge Böhnel

Es wird vermutet, dass sich Wildtiere (Rehe, Wildschweine, Hasen etc.), Kühe, Schweine, Pferde und auch Hunde und Katzen, durch Gülle mit hochinfektiösen Bakterien anstecken können. Das sind tickende Zeitbomben. Dazu gehören auch MRSA-Bakterien, bekannt als antibiotikaresistente Krankenhauskeime. Hunde wälzen sich gerne im Gülle-Duft, knabbern an kontaminierten Grashalmen und auch Katzen laufen über frisch gegüllte Felder. Danach lecken sie sich sauber und die Bakterien gelangen ins Tier.

Es gibt den Verdacht, dass manch ein Tier verstirbt und als Ursache fälschlicherweise ein Giftköder vermutet wird, weil keiner an Botulismus denkt.

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Der Dümmer See – auch bekannt als “Gülle-See”

Der Dümmer ist Niedersachsens zweitgrößter See. Ein Naturschutzgebiet mit einer Größe von ca. 5 km x 3,5 km. Im Schnitt ist der See nur einen Meter tief und er gilt seit Jahren als kranker See mit regelmäßig ausgesprochenem Badeverbot aufgrund starker Blaualgen-Belastung.

Seit mehr als 10 Jahren ist der Dümmer See aufgrund starker Überdüngung im Sommer in den Schlagzeilen: 

  • intensive Blaualgen-Massenentwicklungen
  • Badeverbot
  • Fischsterben 
  • starke Geruchsbelästigung 
  • Insektenplage

Gespeist wird der Dümmer See von der Hunte. Das 324 Quadratkilometer große Einzugsgebiet der Hunte wird intensiv landwirtschaftlich genutzt. Der daraus resultierende Nährstoffreichtum führt zu hohen Belastungen des Dümmer mit Phosphor und damit zu einer Vermehrung planktischer Algen…

Alleine ist der Dümmer See mit seinem Problem aber längst nicht. Durch zu hohe Phosphatgehalte, verursacht durch die Massentierhaltung der Landwirtschaft, gibt es seit vielen Jahren deutschlandweit regelmäßig Badeverbote aufgrund von Blaualgen. 

In Gülle wurde schon nachgewiesen

Um nur einiges aufzuzählen:
Mikroben, Würmer, chemische Komponenten (Medikamentenrückstände).

Viren: Maul- und Klauenseuche, Schweinepest, Aujeszky‘sche Krankheit, Geflügelpest und andere anzeigepflichtige Tierseuchen.

Bakterien: Salmonellen, Escherichia coli, Campylobacter, Yersinien, Listerien, Mykobakterien (Paratuberkulose, Tuberkulose), Clostridien, Q-Fieber – um nur einige aufzuzählen – und natürlich auch das Bakterium Clostridium botulinum.

Der Tierarzt Dirk Schrader berichtet:

“Was mit unseren Haustieren ist, können wir nur ahnen: Jeder zweite Hund hat ein auffälliges Blutbild. Aber solange er „fit“ ist, wird nichts unternommen. Immer häufiger sehen wir aber Hunde (und auch Katzen) mit urplötzlich auftretenden Darmlähmungen, z.B. hervorgerufen durch die Gifte von Bakterien. Der paralytische Ileus basiert meist auf einer Clostridieninfektion, die sich in Monaten und Jahren im Darm ausbreitet. Die gesunde Darmflora ist durch Ernährungsgewohnheiten verödet. Ein natürlicher Schutz wurde durch ungesunde Industrienahrung zerstört.”

Botulismus

Botulismus-Erreger in der Gülle

Botulismus ist eine Vergiftung durch das Bakterium Clostridium botulinum. Dieses Bakterium findet man in Tierkadavern – Hunde und Katzen können es über Kadaver (besonders Vogelkadaver) oder auch über Gülle aufnehmen. Es gelangt über die Verdauung oder über Wunden in den Organismus und bildet Toxine, die den Organismus angreifen. 

Besonders gute Publikationen zum Thema Botulismus in der Gülle gibt es von Prof. Dr. Helge Böhnel.

So schreibt Prof. Dr. Helge Böhnel in seinem Thesenpapier zum Themenkomplex Botulismus:

„Von Spezialisten wird übereinstimmend festgestellt: Die klinische Diagnose wird fälschlicherweise nur sehr selten gestellt, da das Krankheitsbild “Botulismus” vielen Ärzten/ Tierärzten nicht geläufig ist. Seit einigen Jahren hat sich das klinische Bild teilweise geändert, es kommt auch eine chronische Form vor, die nicht unbedingt zum Tode führt. Wundbotulismus wird in der nicht-tödlichen Form meist nicht diagnostiziert.“

Besonders anfällig für Botulismus sind Pferde. Sie erkranken besonders schwer und idR mit Todesfolge. 

Wie kommt das Bakterium Clostridium botulinum in die Gülle?

Beim Mähen von Grünschnitt für Biogasanlagen wird sehr oft Jungwild mitgekäckselt. Im Gärprozess, der bei Biogasanlagen in der Regel bei Temperaturen von ca. 40 bis 60 Grad erfolgt,  vermehren sich die Verwesungsbakterien. So entsteht im Gärsubstrat das Nervengift Clostridium botulinum, der sogenannte Botulismus Erreger.

Und auch in den Güllebehältern auf den Bauern- und Geflügelhöfen werden nicht nur Fäkalien gesammelt. In den Behältern ertrinken Mäuse, Ratten und auch Kadaver, Hühnermist und Schlacht- und Speiseabfälle landen in der Güllegrube und sind Nährboden für das Bakterium Clostridium botulinum.

Was macht das Bakterium Clostridium botulinum?

Mit Gülle und Gärschlamm, die als Dünger genutzt werden, kommen die Botulismussporen auf das Feld und Wild- Nutz- und Haustiere nehmen die Sporen auf. Im Darm werden die Sporen dann wieder zum Bakterium und können ein langsames Siechtum verursachen, das zum Verenden führen kann.

Das Bakterium ist sehr widerstandsfähig und es produziert ein starkes Nervengift, das Botulintoxin, das zu den stärksten bekannten Giften zählt und zu Lähmungserscheinungen und zum Tod von Menschen und Tieren führen kann. Sporen können auch nach Jahrzehnten aktiviert werden und erst bei einer über 10 minütigen Hitzeeinwirkung von über 80 Grad wird das Bakterium inaktiviert. 

Übrigens: Das Bakterium wird aufgrund seiner hohen Toxizität als biologisches Kampfmittel in der Kriegswaffenliste geführt.

Welche Botulismus-Symtome gibt es?

Die Symptome einer Vergiftung mit Botulinumtoxinen können ganz unterschiedlich sein und, je nach Aufnahmemenge, erst Stunden oder Tage später auftreten. Besonders typisch sind Lähmungserscheinungen, die langsam vom hinteren Körper nach vorne wandern. 

Anzeichen sind:

  • Muskellähmung
  • Unkoordinierte Bewegungsabläufe 
  • Durchfall oder Verstopfung
  • Speicheln, Schluckbeschwerden, Zungenlähmung
  • Schwäche, verminderte Leistung 
  • Abmagerung
  • letztendlich ein unerklärbarer Tod – ersticken durch Atemlähmung

Chronische Vergiftung

Auch eine chronische Vergiftung mit dem Bakterium ist möglich. Einmal im Darm angesiedelt produziert es Giftstoffe – und das ohne merkbare Erkrankung. Wenn dann die Darmflora beispielsweise durch eine Antibiotikatherapie ins Ungleichgewicht gebracht wird, haben die Bakterien leichtes Spiel und die Erkrankung kann ausbrechen. 

“Es ist nicht immer bekannt: Botulismus tritt neben einem perakut/akuten Verlauf auch als chronische Erkrankung auf, die Monate andauern kann.” Prof. Dr. Helge Böhnel

“Eine fiese und gefürchtete Krankheit ist das: Botulismus. Hervorgerufen durch den Keim Clostridium botulinum. Das Gift, was er produziert, blockiert die Synapsen der Nerven, die die Muskulatur versorgen. Nichts geht mehr. Der Patient ist gelähmt und dämmert einem unseligen Ende entgegen.” Tierarzt Dirk Schrader

Wie kann ich eine Vergiftung vermeiden?

  • Landwirtschaftlich stark genutzte Flächen (besonders frisch gegüllte, gedüngte oder gespritzte Felder) sollten immer gemieden werden. 
  • Gefährlich sind auch kontaminierte Pfützen oder Teiche, aus denen besonders Hunde gerne trinken. 
  • Hunde und Katzen sollten auf gar keinen Fall Kadaver, besonders Vogelkadaver, oder rohes, gammeliges Fleisch fressen. 
  • Wenn landwirtschaftlich intensiv genutzte Flächen nicht gemieden werden können, dann sollte man zuhause seinem Tier zumindest die Pfoten waschen. 

kranker-hund

Was tun bei einer akuten Vergiftung?

Bei starken Vergiftungs Symptomen sollte man schnellstmöglich zum Tierarzt fahren. Je eher das Tier bei einer hoch toxischen Vergiftung dem Tierarzt vorgestellt wird, desto besser. Allerdings gibt es im Fall von Botulismus kein offiziell bekanntes Gegenmittel… der Tierarzt Dirk Schrader berichtet von einem Hund der sämtliche Botulismus Symptome hatte, einschließlich einer Lähmung,  und mit intensiver Chlordioxid und Ozon Behandlung überleben konnte. 

Tipp: Bei allen starken Vergiftungen ist CDS intravenös sehr wirksam.

Um Gifte im Körper unschädlich zu machen und den Abtransport der Abbaustoffe zu unterstützen, wäre folgendes empfehlenswert:

CDS Trinkwasseraufbereitung

CDS verteilt sich über das Blut schnell im ganzen Organismus und oxidiert auf seinem Weg viele Toxine. Empfehlenswert ist schnellstmöglich eine orale Gabe, besser noch eine rektale Anwendung, da die CDS-Wirkkraft so noch schneller und intensiver im Organismus verteilt wird.

CDS Dosierung – orale Anwendung Hunde und Katzen:
Für zwei Stunden pro 10kg Körpergewicht alle 30 Minuten 0,5 ml CDS. Ab da stündlich 1 ml pro 10 kg. Die Gabe erfolgt mit einer Spritze ohne Kanüle. Das CDS <0,3% verdünnt man hierbei mit der 6-10-fachen Menge Wasser. Diese fertige Lösung gibt man dem Hund seitlich in die Backentasche. 

Zeolith

Zeolith bindet Toxine. So gebunden können die Gifte und Schlacken vom Körper ausgeschieden werden.

Bei einer Vergiftung empfiehlt sich die Zeolith Gabe eine halbe Stunde nach der CDS Gabe.

Dosierung innerlich bei Hunden und Katzen:
Je 10 kg Körpergewicht 1g Zeolith mit etwas Wasser
Im Fall einer Vergiftung 2x täglich.

Chlorella

Die Chlorella-Alge absorbiert Toxine und trägt dadurch zur Entgiftung des Körpers bei. Die Süsswasseralge hilft den Körper von Abfallstoffen zu befreien.

Dosierungsempfehlung für Hunde: 3 Tabs pro 10 kg Körpergewicht täglich, die Dosis kann auf mehrere Gaben am Tag aufgeteilt werden. 

CBD Öl

Die Wirkung von CBD Ölen lässt sich kurz beschreiben mit:
schmerzstillend, entzündungshemmend, antibakteriell, angstlösend, beruhigend, krampflösend und allgemein zellschützend. 

Als Faustregel rechnet man bei einem 5%igen CBD Öl
2 bis 3 Tropfen pro 10 kg KG. CBD kann man nicht wirklich überdosieren.

Das CBD Öl wird am besten in die Backentasche getropft, damit es direkt von der Maulschleimhaut ohne Futter aufgenommen werden kann.

Was tun bei chronischer Vergiftung?

Wir empfehlen 2-3x im Jahr eine vorsorgliche Detox-Kur. Alles was an Schadstoffen in den Körper gelangt, sollte auch wieder entgiftet werden. Hier geht’s zur Anleitung: 
Wie entgifte ich meinen Hund oder meine Katze? Eine Anleitung zur Detox-Kur

Was tun bei starkem Durchfall?

Die Morosuppe ist mit Abstand das effektivste Hausmittel bei Durchfallerkrankungen. Dieses simple und schnell wirksame Heilmittel kann Hunden und Katzen helfen. Dabei ist sie mit wenigen Zutaten einfach und schnell herzustellen. Von dieser Suppe können sogar Morbus Crohn und IBD Patienten profitieren. Alles Wissenswerte über die Moro´sche Karottensuppe ist in diesem Artikel zusammengefasst:
Die Moro´sche Karottensuppe – Effektiv bei Durchfall 

Quellen, Studien und Publikationen

Gefahr vom Acker
Antibiotikaresistente Keime und Antibiotika in der Gülle
Testergebnisse von Proben aus fünf Bundesländern und aus der Nähe von Heilbädern und Kurorten
“Die Ergebnisse dieser Untersuchungen lassen den Schluss zu, dass mit der Ausbringung von Schweinegülle sowohl multiresistente Keime (bzw. Resistenzen), die potentiell Krankheiten bzw. Infektionen auch beim Menschen auslösen können, sowie Antibiotika, die die Ausbildung und Verbreitung dieser Resistenzen mitverantworten, großflächig in der Umwelt verteilt werden. Die direkten Auswirkungen auf die Humanmedizin sind schwer zu beurteilen, die Herkunft von Keimen ist bei Infektionen kaum nachweisbar. Jedoch werden Indizien für den Zusammenhang von häufiger auftretenden Infektionen in Regionen mit intensiver Tierhaltung in vielen Studien aufgezeigt.”
https://www.greenpeace.de/publikationen/2020-03_gpd_report_gefahr_vom_acker_guelletest.pdf 

Thesenpapier zum Themenkomplex Botulismus – Prof. Dr. Helge Böhnel
“Begründeter Verdacht: Als Dünger verwendete Recyclingprodukte besitzen wegen darin möglicherweise enthaltener Krankheitserreger für Mensch, Tier und Pflanze ein generelles Gefährdungspotential für deren Gesundheit. Spezielle Untersuchungen sind dringend erforderlich.”
“Es ist nicht immer bekannt: Botulismus tritt neben einem perakut/akuten Verlauf auch als chronische Erkrankung auf, die Monate andauern kann.”
“Von Spezialisten wird übereinstimmend festgestellt: Die klinische Diagnose wird fälschlicherweise nur sehr selten gestellt, da das Krankheitsbild “Botulismus” vielen Ärzten/ Tierärzten nicht geläufig ist. Seit einigen Jahren hat sich das klinische Bild teilweise geändert, es kommt auch eine chronische Form vor, die nicht unbedingt zum Tode führt. Wundbotulismus wird in der nicht-tödlichen Form meist nicht diagnostiziert.”
https://www.tierklinik.de/images/stories/medizinlexikon/thesenpapier_botulismus_2012.pdf  

Chronischer Botulismus jetzt auch bei Hunden und Katzen?
https://www.botulismus.org/index_htm_files/Hunde%20und%20Katzen.pdf 

Antibiotika-Rückstände in der Gülle: Vorkommen und Einflussfaktoren
https://bfr.bund.de/cm/343/antibiotika-rueckstaende-in-der-guelle-vorkommen-und-einflussfaktoren.pdf

Tod aus der Biogasanlage
https://wildundhund.de/wp-content/uploads/sites/2/old_docs/20110628_wuh_tod_aus_der_biogasanlage_im_visier_10_11_01.pdf 

Gülle: Schadstoff für Natur und Mensch
https://www.fleisch-macht-krank.de/fachartikel/g%C3%BClle-gesundheitssch%C3%A4dliche-schadstoffe.html

Wenn mit der Gülle auch Keime auf Äcker kommen
https://www.welt.de/wissenschaft/article127943343/Wenn-mit-der-Guelle-auch-Keime-auf-Aecker-kommen.html 

Kranheitserreger: Gülle, Biogasgülle, Jauche u. Festmist
https://sites.google.com/site/vielbrunn/project-updates/kranheitserregerguellebiogasguellejaucheufestmist 

Warnung vor „Gülle-See“ – Staatssekretäre am Dümmer erwartet
https://www.noz.de/deutschland-welt/panorama/artikel/scharfe-kritik-der-gruenen-warnung-vor-guelle-see-staatssekretaere-am-duemmer-erwartet-22566723 

Der Dümmer: Kranker See, was tun?
https://www.nlwkn.niedersachsen.de/startseite/wasserwirtschaft/flusse_bache_seen/seen_dummer_und_steinhuder_meer/seen_kompetenzzentrum/dummer_sanierung/der-duemmer-kranker-see-was-tun-115112.html 

Glyphosate poisoning
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15862083/ 

Pesticides Use and Exposure Extensive Worldwide
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2946087/

Glyphosate: environmental contamination, toxicity and potential risks to human health via food contamination
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27541149/

Der Einfluss von Glyphosat und anderen Pestiziden auf die menschliche Gesundheit
https://www.stiftung-plantafood.de/wp-content/uploads/2021/04/Der-Einfluss-von-Glyphosat.pdf

Fazit

Kein Tierfreund sollte nun in Panik verfallen !

…aber man sollte die möglichen Gefahren landwirtschaftlicher Flächen kennen und zur Vorbeugung diese Flächen meiden – und entsprechend handeln, wenn das Tier Vergiftungssymptome zeigt. 

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