Wie entgifte ich meinen Hund oder meine Katze? Eine Anleitung zur Detox-Kur

Entgiftung von Hunden und Katzen

Inhaltsverzeichnis

…und wie man eine Belastung mit Schadstoffen und Toxinen vermeidet

Unsere heutige Umwelt birgt eine unendliche Fülle an Schadstoffen. Nicht nur wir Menschen, sondern auch unsere Hunde und Katzen sind dem tagtäglich ausgesetzt. Ganz weit vorne gehören die Spritzmittel der Landwirtschaft dazu, die unsere Tiere ganz unbewusst am Feldrand und mit der Nahrung aufnehmen. Es ist schwer diesen Giften zu entgehen. Toxine sammeln sich unbemerkt im Organismus an und belasten die 7 Entgiftungs-Kanäle: Leber, Nieren, Haut, Darm, Blut, Lymphsystem, Lunge. Man sieht und bemerkt diese Schadstoffe nicht, bis irgendwann das “Gift-Fass” überläuft und sich Symptome bemerkbar machen. 

Dieser Artikel soll Entgiftungs-Möglichkeiten unserer Hunde und Katzen erklären und vermeidbare Schadstoff-Belastungen und deren Alternativen beschreiben.

Gifte und mögliche Alternativen

Umweltgifte, wie Autoabgase, Schadstoffe in der Luft, Spritzmittel in der Landwirtschaft und Schimmelpilze in Umwelt und Nahrung, kann man schwer entgehen. 

Menschen sind einer unendlichen Menge toxischer Substanzen ausgesetzt, aber unseren Tieren wird noch einiges mehr an Toxinen zugemutet. Angefangen mit Industriefutter über Zeckenmittel bis hin zu jährlichen Impfungen usw. usw… es summiert sich bis ins Unendliche, was unseren Tieren zugemutet wird.

Vielen Hunde- und Katzenhaltern ist das leider nicht bewusst. Sie vertrauen auf Futterwerbung, Impfempfehlung, Pharmaindustrie, Tierärzten (die nach Schulmedizin behandeln) und wundern sich, wenn das Tier trotz aller Bemühungen krank wird. Bestes Beispiel für ein “übergelaufenes Giftfass” sind Tiere, die an Allergien leiden. Mittlerweile sind Allergien bei unseren Tieren keine Seltenheit mehr und fast schon normal.

» Krankheiten befallen uns nicht aus heiterem Himmel, sondern entwickeln sich aus täglichen Sünden wider der Natur. Wenn sich diese gehäuft haben, brechen Erkrankungen unversehens hervor. «

– Hippokrates

Schadstoffbelastungen, die man vermeiden kann

Schmerzmittel – manchmal ist ein Schmerzmittel unvermeidbar. In vielen Fällen (z.B bei Arthrosen) kann sehr gut auf natürliche Mittel ausgewichen werden und um eine gute Alternative zu nennen: CBD Öle sind sehr verträglich und helfen wirksam gegen Schmerzen. CBD ist eine natürliche, unbedenkliche, nicht süchtig machende Substanz. 

Antibiotika – kann durch Alternativen in fast jedem Fall sehr wirkungsvoll ersetzt werden. Beispielsweise durch Chlordioxid, das eine der effektivsten Substanzen zum Eliminieren von Viren, Bakterien, Pilzen, einzelligen Parasiten und auch multiresistenten Keimen ist. Es gibt gegenüber Chlordioxid keine Resistenzen.

Impfungen – belasten den Organismus enorm mit Giftstoffen und sollten möglichst vermieden werden. In den Impfstoffen für Tiere ist u.a. Aluminium, Antibiotika, Formaldehyd und auch noch Quecksilber in Form von hochgiftigen und neurotoxischen Thiomersal zulässig. Wenn diese Impf-Mischung auch noch jährlich erfolgt, nun ja… Giftstoffe summieren sich. Jede Impfung sollte wohlüberlegt sein.

Wurmkuren – sind Nervengifte und sollten nur nach positiver Kotprobe verwendet werden, aber auch dann gibt es viele alternative ungiftige Möglichkeiten zur Entwurmung. 

Zecken-, Floh- und Milben-Mittel – sind allesamt toxische Nervengifte mit teils heftigen Nebenwirkungen. Sie sind eine enorme chemische Belastung, die man unbedingt vermeiden sollte. Es gibt mittlerweile sehr viele natürliche und ungiftige Alternativen zur Bekämpfung dieser Parasiten.

Ungesundes Futter – Industrie Futtermittel, ganz besonders Trockenfutter (!), sind ein wahrer Chemiecocktail. Voll mit synthetischen Zusätzen (Konservierungsstoffen, Geschmacksverstärker, Farbstoffen usw).

Die gesunde Alternative: Ein selbstgemachtes Futter braucht keine Chemie und kann ganz individuell auf das Tier angepasst werden. Dabei ist es egal, ob das Futter selbst gekocht oder Barf (roh) ist. Hauptsache es ist frisch und chemiefrei und somit ein großer erster Schritt in ein gesundes Leben.

So kann die Zusammenstellung eines selbstgemachten Futters vor dem Zusammenrühren aussehen.

Symptome einer Stoffwechselüberlastung

Irgendwann, wenn sich genügend Toxine im Körper angesammelt haben und der Stoffwechsel überlastet ist, machen sich Symptome bemerkbar. Auf den ersten Blick ist nicht erkennbar, was diese Symptome auslöst. Unsere schulmedizinisch arbeitenden Tierärzte unterdrücken diese Symptome, ohne die Ursache zu kennen oder zu behandeln. Cortison, Antibiotika und Schmerzmittel sind in solchen Fällen gern genommene Medikamente. Eine Lösung sind sie nicht, ganz im Gegenteil: die Toxinbelastung wird noch größer. 

Mögliche Symptome einer Schadstoffbelastung

  • Hotspots oder auch Ekzeme
  • Fell – Schlechter Fellgeruch, Fellprobleme wie ungepflegt wirkendes schmieriges Fell, Haarausfall
  • Juckreiz
  • Übler Geruch aus dem Maul
  • Wenig Energie, Müdigkeit
  • Ein schlechtes Immunsystem
  • Allergien
  • Verdauungsstörungen, Durchfall
  • Analdrüsenprobleme
  • Bauchspeicheldrüsenprobleme
  • Ohrenentzündungen, auch braun-schwarzer “Schmodder” in den Ohren 
  • Augenentzündungen, auch Dreck oder Schleim in den Augenwinkeln
  • Leber- und Nierenschäden
  • Letztendlich: Krebs

Grundsätzliches zur Entgiftung

Alles was an Schadstoffen in den Körper gelangt, sollte möglichst auch wieder hinaus. Wenn der Stoffwechsel es aus eigener Kraft nicht schafft, dann sollte man ihn unterstützen.

Eine gute Basis und erste Hilfe ist eine gesunde Ernährung. 

Nur eine nährstoffreiche, chemiefreie Ernährung hält ein Tier gesund. Nach einer Umstellung von belastetem Industrie-Futter auf Barf oder selbst gekocht, wird der Stoffwechsel endlich nicht noch weiter belastet und hat die Möglichkeit angesammelte Schadstoffe ausscheiden zu können. 

Trinken ist wichtig für den Entgiftungs Vorgang. Die Tiere sollten immer frisches Wasser zur Verfügung haben. 

Viel Bewegung in der Natur hilft dem Stoffwechsel bei der Entgiftung. Übertreiben sollte man es aber nicht, denn eine Entgiftung ist auch anstrengend. 

Das effektivste Mittel zur Entgiftung: Chlordioxid

Chlordioxid entgiftet durch Oxidation. Es oxidiert Schwermetalle, Rückstände von Krankheitserregern und Umwelttoxine, Pflanzen und Tiergifte, wirkt somit entgiftend und hilft bei der Ausleitung. ClO2 ist in der Lage die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden und kann somit auch dort Schwermetalle, Parasiten, Viren, Bakterien und Pilze oxidieren. Bei der Oxidation zerfallen die Schadstoffe und der Körper kann sie ausscheiden. Chlordioxid zerfällt bei der Reaktion in eine winzige Menge Kochsalz (NaCL), Wasser und Sauerstoff (O2) bzw. Kohlendioxid je nachdem mit was es reagiert. Das ist alles.

Typische Entgiftungs – Symptome durch die Ausscheidung der Giftstoffe, Schlacken und Abfallprodukte können in seltenen Fällen sein: Juckreiz und/oder Hautausschlag, Durchfall, Erbrechen, Müdigkeit, leichtes Fieber. Im Falle solcher Symptome sollte die Dosierung reduziert oder eine Pause eingelegt werden.

Der Tierarzt Dirk Schrader rät, um Erkrankungen vorzubeugen, zu einer Chlordioxid-Kur 2 oder 3x jährlich.

CDS (CDL) Dosierung für Hunde und Katzen – orale Anwendung: 

  • 2-3 x täglich 1 ml CDS <0,3% pro 10 kg Körpergewicht. 
  • Anwendungsdauer 2 bis 3 Wochen
  • Die Gabe erfolgt mit einer Spritze ohne Kanüle. 
  • Das CDS <0,3% verdünnt man hierbei mit der 6-10-fachen Menge Wasser. 
  • Diese fertige Lösung gibt man einem Hund oder einer Katze seitlich in die Backentasche.
  • Bei “unkooperativer” Katze oder Hund wäre es auch eine Möglichkeit, das CDS verdünnt mit Wurstwasser oder Wasser/Sahnegemisch in einer kleinen Schüssel zum selbst aufschlabbern zu reichen. 

Wichtige Entgiftungshelfer, die bei einer Chlordioxid “Detox-Kur” nicht fehlen sollten

Zeolith und Bentonit

Zur Unterstützung von Chlordioxid sollte zur Bindung der Schadstoffe im zeitlichen Abstand auch eine Gabe von Zeolith und/oder Bentonit erfolgen.

Beide, Zeolith und auch Bentonit, sind effektiv als Schadstoffbinder. Sie binden Toxine, regulieren das Säure- Basengleichgewicht, unterstützen das Immunsystem und noch vieles mehr. 

Zeolith hat einen vulkanischen Ursprung und hat als mikroporöses Tuffgestein eine Kristallgitterstruktur mit Hohlräumen. Es hat die Eigenschaft, große Mengen an Schadstoffen binden und ausleiten zu können.

Bentonit ist ein Naturmineral aus Vulkanasche und hat als Tonmineral eine Schichtstruktur, die in Wasser quillt und einen Gel-Film bildet. Es hat einen positiven Effekt auf die Darmflora , reinigt den Darm und bildet eine schützende Schicht auf der Magenschleimhaut.

Man kann Zeolith und Bentonit sehr gut kombinieren…. sie ergänzen sich gut in der Wirkung.

Nicht gleichzeitig sollten Zeolith und auch Bentonit mit Medikamenten verabreicht werden. Ein Abstand von mindestens 2 Stunden sollte eingehalten werden. Zeolith darf nicht mit Metall in Kontakt kommen. Hier sollte auf einen Holz- oder Plastiklöffel zurückgegriffen werden.

Dosierung innerlich bei Hunden und Katzen:
Je 10 kg Körpergewicht 1g Zeolith und/oder Bentonit mit etwas Wasser abends 2 Stunden nach dem Futter verabreichen. 

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Chlorella

Die Chlorella Alge hat ihre entgiftende Wirkung auf den Organismus schon in hunderten Studien bewiesen. Chlorella ist besonders durch eine hohe Bindungskapazität von Schwermetallen und Giftstoffen  wirksam. Aus diesem Grund ist Chlorella bei einer Entgiftung mit Chlordioxid besonders wichtig, denn: Abgetötete Bakterien und Parasiten setzen eine große Menge von Schwermetallen frei, die den Körper zusätzlich vergiften können.

Nebenwirkungen, die sonst häufig bei Entgiftungen auftreten, können von Mikroalgen abgemildert werden. 

In der Chlorella Alge stecken 50 – 60 % Protein, Antioxidantien, Mineralien, Vitamine und Omega 3 Fettsäuren. Die Regenerationsfähigkeit jeder Körperzelle wird durch enthaltenes Chlorophyll erhöht, was eine spürbare Verlangsamung des Alterungsprozesses bewirkt.

Tipp: Chlorella immer eine Stunde nach der Gabe von Chlordioxid geben.

Dosierung:
Bei Katzen 2 Tabs täglich. 
Bei Hunden 3 Tabs pro 10 kg Körpergewicht täglich, die Dosis kann auf mehrere Gaben am Tag aufgeteilt werden. 

Weitere Möglichkeiten zur Entgiftung

Auch nach einer CDS/CDL Entgiftungs-Kur kann man mit natürlichen Ergänzungsmitteln den natürlichen Entgiftungsprozess des Körpers effektiv unterstützen. 

MSM

MSM (Methyl-Sulfonyl-Methan) ist ein für den Organismus lebensnotwendiger natürlicher organischer Schwefel. MSM ist wichtig für Haut, Haare, Nägel, Gelenke und es ist ein effizientes Entgiftungsmittel. Umweltgifte werden durch schwefelabhängige Enzyme entgiftet. MSM bindet toxische Stoffe und Schwermetalle (z.B Blei, Cadmium, Quecksilber) und leitet sie aus. Bei einem MSM Mangel werden Toxine tief im Körper eingelagert und nicht mehr ausgeschieden. 

“Angesichts zunehmender Schadstoffbelastung hat MSM sich unter Therapeuten, die sich auf Entgiftung des Organismus spezialisiert haben, als “Patentrezept” bewährt.”
Dr. Frank Liebke

Eine Einnahme sollte im Abstand zu Chlorella erfolgen.

Dosierung:
Innerlich bei Hunden und Katzen  
1–2 Messlöffel pro 20 kg (1 Messlöffel = 1,25 g) täglich unter das Futter geben.

Dabei sollte kein Metallnapf verwendet werden.
MSM ist als Kur oder dauerhafte Gabe anwendbar. Aufgrund der Entgiftungsfunktion von MSM empfiehlt es sich mit einer geringeren Dosierung zu beginnen.

Huminsäuren im Naturmoor

Huminsäuren kommen als natürliche Biofaktoren in Torf, Humusböden und Braunkohle vor. Sie entstehen durch Zersetzung von Pflanzenresten im Boden und bilden eine Brücke zwischen organischer und anorganischer Materie. Eine Fähigkeit von Huminsäuren ist die Bindung von Schadstoffen. Beispielsweise kann Huminsäure Glyphosat entgiften und Toxine im Darm binden. Zusätzlich unterstützen sie eine gesunde Darmflora, fördern die Verdauung, schützen Haut und Schleimhäute und fördern die körpereigene Abwehr.
Naturmoor kann dauerhaft dem Futter zugefügt werden. Besonders ältere Tiere benötigen Huminsäuren. 

Dosierung:
Innerlich bei Hunden und Katzen
Kleine Hunde und Katzen ca. 2,5 ml/kg, Hunde schwerer als 5 kg ca. 1 ml/kg – unter das Futter mischen. 

Silizium Kolloid

Silizium Kolloid hilft Umweltgifte wie Aluminium (enthalten in Impfstoffen), Dioxin und andere chemische Substanzen auszuleiten. Bindegewebe wird gefestigt und gereinigt. Dies macht es sehr wertvoll, da Aluminium (durch Impfungen, Luft-/ Bodenverschmutzung, aber auch Nahrung) relativ schwer aus dem Körper auszuleiten ist. Aluminium ist mit der Hauptverursacher von Alzheimer, hier wirkt Silizium besonders effektiv.

Dosierung:
Innerlich bei Hunden und Katzen 0,5 ml pro 10 kg Körpergewicht pro Tag 

Spirulina 

Auch die Mikroalge Spirulina unterstützt den Körper kraftvoll beim Entgiftungsprozess. Spirulina ist reich an Chlorophyll und hervorragend geeignet Schadstoffe und Pestizide im Darm zu binden. 

Zusätzlich ist Spirulina ein Energiebooster und besteht zu 60 % aus Protein, ist reich an Antioxidantien und senkt das schlechte Cholesterin. 

Spirulina sorgt für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt, weit mehr als Chlorella.

Dosierung:
Bei Hunden 2 Tabs pro 10 kg Körpergewicht täglich, die Dosis kann auf mehrere Gaben am Tag aufgeteilt werden. Bei Katzen 2 Tabs täglich. 

Fazit

Für Gesundheit und Wohlbefinden unserer Tiere sind die wichtigsten Grundbausteine:

  1. Eine gesunde artgerechte Ernährung
  2. Vermeidung unnötiger Schadstoffbelastungen
  3. Eine regelmäßige Entgiftung 

Gesundheitliche Beratung
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Chlordioxid-Trinkwasseraufbereitung dem Hund verabreichen.

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Anna
Anna
4 Tage zuvor

Der pH-Wert kann nur zwischen 0-14 liegen, wobei 0 extrem sauer und 14 extrem basisch ist, während 7 neutral bedeutet.
Die Angabe von pH-Wert 40 oder 20 bei Spirulina oder Chlorella kann dem nach definitiv nicht stimmen. Meint ihr vielleicht einen anderen Wert?
Die beiden sind ganz sicher basisch und gut für unseren oder den tierischen Säure-Basen-Haushalt, aber diese Werte existieren ja nicht mal. Und 4,0 oder 2,0 wären wiederum sauer, was auf diese Algen nicht zu trifft.

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