Giardien bei Hunden & Katzen – natürlich behandeln & vorbeugen

Giardien können alternativ mit natürlichen Mitteln bei Hunden und Katzen behandelt werden.

Inhaltsverzeichnis

Ein häufiges Thema in der Hunde- und Katzenhaltung ist die Giardiose. Besonders bei Welpen und Junghunden ist ein gesundes Immunsystem noch nicht ausgereift und ein Giardienbefall schon fast die Regel. Plötzlich hat das Tier einen heftigen und teils blutigen Durchfall und es muss schnell eine Lösung gefunden werden. 

In Hunde und Katzen Gruppen vergeht kein Tag, an dem nicht (im besten Fall) nach natürlichen GiardienBehandlungsmöglichkeiten gefragt wird. Sehr oft wird die Behandlung auch gleich dem Tierarzt überlassen.

Dieser Artikel soll ausführlich über Giardien aufklären – über Ursachen, Symptome, natürliche und falsche Behandlungsmöglichkeiten.

Was sind Giardien?

Giardien sind keine Würmer, Viren oder Bakterien. Es sind winzige Einzeller und Protozoen (Urtierchen), die als Zysten z.B. über das Schnüffeln an infiziertem Kot oder das Trinken von infizierten Pfützen aufgenommen werden. Giardien gehören zu den einfachsten Organismen und können sich als Darmparasiten im Dünndarm unserer Tiere ansiedeln. Diese Einzeller setzen sich als Schmarotzer in der Darmschleimhaut fest und können sich dort schnell vermehren. Sie entziehen dem Darm wichtige Nährstoffe und können Krankheiten verursachen. Die Darmoberfläche verändert sich und Darmentzündungen sind die Folge. 

Normalerweise bleiben Giardien in der Dünndarmschleimhaut und treiben dort ihr Unwesen. Bei einer Darm-Vorschädigung oder einem schwachen Abwehrsystem können sie aber auch die Darmwand durchbrechen und Probleme in anderen Körperregionen verursachen (beispielsweise eine Bauchspeicheldrüsenentzündung). 

Giardien haben eine anaerobe Energiegewinnung. Sie gewinnen ihre Energie (wie auch Krebszellen) ohne Sauerstoff und nur durch Vergärung. Diese Energiegewinnung benötigt riesige Mengen an Kohlenhydraten bzw Zucker. Wenn man sich die heutige Fütterung mit bis zu 80% (!!!) kohlenhydrathaltigen Trockenfutter anschaut, dann ist es kein Wunder, dass sich Giardien bei vielen Tieren so wohl fühlen können. 

Eine Giardiose ist eine Zoonose. Das bedeutet, dass die Übertragung theoretisch vom Tier auf den Menschen und umgekehrt möglich ist. Hunde haben bevorzugt die Giardien Genotypen C und D, Katzen A1 und F und Menschen A2 und B. Diese Genotypen bevorzugen ihre Art und mögen keinen Wechsel. Insofern ist die Angst oder gar Panik vor einer Übertragung unbegründet. 

Typische Symptome eines Giardienbefalls 

  • Immer wieder auftretende und stinkende starke Durchfälle (puddingartig oder dünn breiig oder wässrig)
  • grün gelblicher und sehr übelriechender Kot – ein fürchterlicher Gestank – süßlich und etwas nach Verwesung riechend.
  • Blutiger Kot
  • Schleim überzogener Kot
  • Blähungen, Bauchkrämpfe
  • Appetitlosigkeit
  • Erbrechen
  • Gewichtsverlust trotz Nahrungsaufnahme
  • Bei einem längeren starken Giardienbefall kann es u.a. zu diesen Symptomen kommen: Ekzeme, Juckreiz, Allergien, chronischen Verdauungsstörungen, Anämie.

Zugegeben, es gibt heftige und hartnäckige Verläufe einer Giardiose. Allerdings sehr selten und bei schon vorerkrankten Tieren. 

In der Regel ist eine Giardiose harmlos und bleibt unbemerkt. Ein darm-gesundes Tier mit einem guten Immunsystem wird mit den kleinen Schmarotzern leicht fertig. Giardien sind allgegenwärtig und es wird vermutet, dass mehr als 70% aller Hunde mit Giardien infiziert sind. Die meisten symptomlos und ohne zu erkranken.

»Die wichtigsten Dinge des Lebens
spielen sich zwischen Anfang und Ende des Verdauungskanals ab.«
Paracelsus

Wie werden Giardien nachgewiesen?

Die Symptome sind meist schon sehr aussagekräftig. 

  • Für eine Kotuntersuchung im Labor sollte an drei Tagen Kot gesammelt werden, denn Giardien werden nicht mit jedem Kotabsatz ausgeschieden. 
  • Tierärzte können Giardien im Kot mittels eines Flotationsverfahren und einem Mikroskop nachweisen.
  • Es gibt auch Schnelltests, die Tierärzte vorrätig haben können. Diese Tests können auch übers Internet bestellt werden. 

Ein symptomloses Tier nur aufgrund eines positiven Kot-Test´s zu behandeln macht keinen Sinn. Wenn ein Tier sich Giardien eingefangen hat, dann wird es diese erfahrungsgemäß nicht mehr los. Es werden im Darm immer ein paar dieser Einzeller überleben. Das beste, was man für sein Tier tun kann, das ist eine gesunde Ernährung und ein gesundes Mikrobiom im Darm.

Hygienemaßnahmen bei Giardien

Eine gewisse Hygiene ist immer sinnvoll, man sollte es aber auch bei einer Giardiose nicht übertreiben. Schon gar nicht sollten hysterische Putz- und Waschaktionen gestartet werden. Wie schon erklärt, ist es sehr selten, dass Giardien vom Tier auf den Menschen übergehen. Kot sollte eingesammelt werden, mit anschließendem Händewaschen. Im Haus abgesetzte Durchfälle oder Erbrochenes muss selbstverständlich sauber weggeputzt werden. Es ist aber unsinnig das Haus und den Garten mit einem Dampf- oder Hochdruckreiniger zu bearbeiten. Giardien sind immer anwesend. Sie sind im Erdreich und besonders dort anzutreffen, wo viele Hunde oder Katzen sind. Ändern kann man daran nichts. 

Ernährung

Die Fütterung von Hunden oder Katzen mit einem Giardienbefall sollte unbedingt angepasst werden. Da Giardien sich hauptsächlich von Kohlenhydraten ernähren, empfiehlt sich eine reine Fleisch und Gemüse Fütterung. Das Fleisch kann frisch, gekocht oder aus einer Reinfleischdose kommen. Ergänzen kann man dazu bevorzugt grünes Gemüse, z.B. Zucchini, Kräuter, Gurken, Brokkoli, Salat. Zu vermeiden sind kohlenhydratreiche Nahrungsmittel in Form von Getreide, Kartoffeln, Reis, Nudeln, Kürbis, Obst usw.

Unbedingt beachtet werden sollte: Trockenfutter ist IMMER extrem kohlenhydratlastig und damit extrem ungünstig bei einem Giardienbefall.

Eine Ernährungsumstellung bei Katzen gestaltet sich oftmals schwieriger als bei Hunden.

Eine Appetitlosigkeit bei Hunden mit einer Giardien Infektion ist kein Grund zur Panik. Es ist normal und hilfreich Hunde fasten zu lassen, es liegt in ihrer Natur. Ein ansonsten gesunder Hund kann problemlos einige Tage ohne Futter auskommen. Bei starkem Durchfall und Erbrechen sollte allerdings auf die Flüssigkeitszufuhr geachtet werden, ansonsten droht besonders Welpen eine Austrocknung. Welpen sollten maximal 12 Stunden fasten und Katzen sollten überhaupt nicht fasten, da es zu Leberproblemen führen kann.

Bei geschwächten Tieren hilft eine selbstgekochte Knochensuppe die verlorengegangene Energie und Flüssigkeit zurückzubringen. 

Hund kackt

Die tierärztliche Giardienbehandlung

Eine Standardbehandlung vieler Tierärzte ist eine Intervall-Behandlung mit Panacur (Wirkstoff Fenbendazol). Es gibt gegenüber Panacur aber mittlerweile Resistenzen und aufgrund dessen wurde auch Metrobactin (Wirkstoff Metronidazol) zugelassen. Wenn man den Wirkstoff Metronidazol googelt, dann findet man dieses:

“Metronidazol zeigte bei Labortieren und auch beim Menschen nachweislich mutagene und genotoxische Eigenschaften. Für Labortiere wurde Metronidazol als Karzinogen bestätigt und es entfaltet möglicherweise auch bei Menschen karzinogene Wirkungen. …Beim Umgang mit dem Tierarzneimittel sollten undurchlässige Handschuhe getragen werden, um einen Hautkontakt zu vermeiden.”
Karzinogen = Krebserzeugend. 

In einer Studie wurde nachgewiesen, dass Arzneien die Darmflora schädigen. Ob nun Wurmtabletten, Antibiotika oder andere Medikamente: es werden nicht nur Krankheitserreger abgetötet! Es werden immer auch gesunde Darmbakterien vernichtet und somit das Darm-Mikrobiom ins Ungleichgewicht gebracht. Metronidazol und Panacur schaden dem Mikrobiom nachhaltig. Ein gesundes Darm-Mikrobiom ist für das Immunsystem und für die Gesundheit zuständig. Ein Ungleichgewicht öffnet das Tor sperrangelweit für Krankheiten.

»Wer in der Literatur der Tierheilkunde „zu Hause“ ist, wird sich erinnern:
Eine ungeschädigte und vielfältige Darmflora ist für ein gesundes Leben unverzichtbar
Tierarzt Dirk Schrader

Eine Behandlung mit Panacur und Metrobactin entpuppt sich oft als Dauerschleife, denn die durch die Giardien in Mitleidenschaft gezogene Darmflora wird durch die Medikamente noch mehr geschädigt und auch wenn vorübergehend die Giardien als besiegt scheinen, können sie nach kurzer Zeit in Massen wieder da sein und die Behandlung beginnt von neuem. Besonders für Welpen und Jungtiere kann es sehr belastend sein und zu lebenslangen Problemen führen.

Oft liest man im Internet Empfehlungen für das Medikament Spartrix. Dabei wird oft übersehen, dass Spartrix nur zur Parasitenbehandlung bei Tauben zugelassen ist. Auch Spartrix ist ein im Darm wirkendes Antibiotikum bzw. Antiparasitikum und hat eine stark schädigende Wirkung auf die Darmflora

Gardine im Darm

Die natürliche Behandlung einer Giardiose

Behandelt werden sollten Tiere, die auch wirklich Symptome zeigen. Es sollte nicht Sinn und Zweck einer Behandlung sein, die Giardien komplett zu eliminieren. Das zu versuchen ist sinnlos. Eine Behandlung sollte die Giardien eindämmen und reduzieren und anschließend ein gesundes Darm-Mikrobiom aufbauen. Den Rest erledigt danach ein gesunder Darm und ein gesundes Abwehrsystem.

Kurzfassung einer Giardienbehandlung

  1. 14 Tage 3-5 x täglich Chlordioxid (CDS oder CD), abends 2 Stunden nach der letzten Gabe Bentonit oder Zeolith
  2. 12 Wochen Anorganischer Schwefel morgens unter das Futter, abends 2 Stunden nach der letzten Fütterung Bentonit oder Zeolith
  3. 6-8 Wochen Effektive Mikroorganismen, abends 2 Stunden nach der letzten Fütterung gemischt mit Bentonit oder Zeolith.

Chlordioxid

Giardien haben (wie auch Krebszellen) einen anaeroben Stoffwechsel. Die bisherige Erfahrung zeigte, dass das Oxidationsmittel Chlordioxid in einer sauberen Oxidation sehr wirksam Giardien abtötet. Und weil Chlordioxid anders „arbeitet“ als Antibiotika, können sich auch keine Resistenzen bilden. Giardien werden einfach oxidiert. Chlordioxid ist eine der effektivsten Substanzen um Viren, Bakterien, Pilze, einzellige Parasiten und auch multiresistente Keime zu eliminieren. Es ist weder eine Bakterie noch ein Virus bekannt, das nicht von Chlordioxid oxidiert werden kann.

Übrigens: Auch bei einer Malaria ist der Krankheitsverursacher ein winziger einzelliger Parasit (Protozoen), hier aber die Gattung Plasmodium. Wirksames Mittel bei Malaria: Chlordioxid.

1. Möglichkeit – CDS (CDL, Chlordioxid Lösung) – Dosierung für Hunde und Katzen – orale Anwendung:

  • 3 bis 5x täglich 1 ml CDS <0,3% pro 10 kg Körpergewicht. 
  • Anwendungsdauer 2 bis 3 Wochen.
  • Die Gabe erfolgt mit einer Spritze ohne Kanüle. 
  • Das CDS <0,3% verdünnt man hierbei mit der 6-10-fachen Menge Wasser. 
  • Diese fertige Lösung gibt man einem Hund oder einer Katze seitlich in die Backentasche.
  • Abstand zum Futter mindestens 1 Stunde.
  • Bei “unkooperativer” Katze oder Hund wäre es auch eine Möglichkeit, das CDS verdünnt mit Wurstwasser oder Wasser/Sahnegemisch in einer kleinen Schüssel zum selbst aufschlabbern zu reichen. 
  • Hinweis: Eine Flasche mit CDS sollte im Kühlschrank gelagert werden. Nur gekühlt öffnen.

2. Möglichkeit – CD – eine Chlordioxidherstellung mit der zwei Komponenten Methode (CD, Molekül X) – Dosierung für Hunde und Katzen – orale Anwendung: 

Handwerkszeug 

  • Natriumchlorit 22,5 % (Lösung A)
  • Salzsäure 3,5% (Lösung B)
  • Schnapsglas mit Mulde oder Eierbecher aus Porzellan
  • Uhr mit Sekundenanzeige
  • kaltes Wasser
  • Spritze ohne Kanüle 10,0 ml

Chlordioxid für die innere Behandlung

  • Füllen Sie 4 – 8 ml Leitungswasser in eine Spritze ohne Kanüle von 10,0 ml.
  • Geben Sie 1 – 3 Tropfen der Lösung A und 1 – 3 Tropfen der Lösung B in das Schnapsglas. (gleiche Tropfenanzahl A und B)
  • Nach einer Reaktionszeit von 60 Sekunden löschen Sie das Reaktionsgemisch mit 2 bis 3 ml Wasser aus der Spritze.
  • Ziehen Sie alles sofort in die Spritze hinein. 
  • Diese fertige Lösung gibt man einem Hund oder einer Katze seitlich in die Backentasche.
  • Abstand zum Futter mindestens 1 Stunde.
  • Bei “unkooperativer” Katze oder Hund wäre es auch eine Möglichkeit, das CD verdünnt mit Wurstwasser oder Wasser/Sahnegemisch in einer kleinen Schüssel zum selbst aufschlabbern zu reichen. 

Dosierung

  • 3 bis 5x täglich 1+1 pro 10 kg Körpergewicht. 
  • Anwendungsdauer 2 bis 3 Wochen.
  • Katzen, Hunde bis 10 kg:  1 Tropfen A und 1 Tropfen B *
  • Hunde bis 25 kg:  2 Tropfen A und 2 Tropfen B Hunde
  • ab 25 kg 3 Tropfen A und 3 Tropfen B 
  • Chlordioxid für die innere Behandlung stets frisch herstellen !
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Zeolith und Bentonit

Zur Unterstützung von Chlordioxid sollte zur Bindung der Schadstoffe im zeitlichen Abstand auch eine Gabe von Zeolith und/oder Bentonit erfolgen.

Beide sind effektiv als Schadstoffbinder. Sie binden Toxine, regulieren das Säure- Basengleichgewicht, unterstützen das Immunsystem und noch vieles mehr. 

Zeolith hat einen vulkanischen Ursprung und hat als mikroporöses Tuffgestein eine Kristallgitterstruktur mit Hohlräumen. Es hat die Eigenschaft, große Mengen an Schadstoffen binden und ausleiten zu können.

Bentonit ist ein Naturmineral aus Vulkanasche und hat als Tonmineral eine Schichtstruktur, die in Wasser quillt und einen Gel-Film bildet. Es hat einen positiven Effekt auf die Darmflora , reinigt den Darm und bildet eine schützende Schicht auf der Magenschleimhaut.

Man kann Zeolith und Bentonit sehr gut kombinieren…. sie ergänzen sich gut in der Wirkung.

Nicht gleichzeitig sollten Zeolith und auch Bentonit mit Medikamenten verabreicht werden. Ein Abstand von mindestens 2 Stunden sollte eingehalten werden. Zeolith darf nicht mit Metall in Kontakt kommen. Hier sollte auf einen Holz- oder Plastiklöffel zurückgegriffen werden.

Dosierung innerlich bei Hunden und Katzen

Je 10 kg Körpergewicht 1g Zeolith und/oder Bentonit mit etwas Wasser abends 2 Stunden nach dem Futter verabreichen.
Achtung: Zeolith darf nicht mit Metall in Kontakt kommen. Hier sollte auf einen Plastiklöffel zurückgegriffen werden.

Anorganischer Schwefel

Nach 2 bis 3 Wochen Chlordioxid-Gabe folgt der Darmaufbau, denn ein starker Giardienbefall hinterlässt Schäden an der Darmwand. Anorganischer Schwefel ist ein Präbiotikum und sehr gut dazu geeignet entstandene Darmschäden zu reparieren.
Der anorganische Schwefel sollte mindestens für 12 Wochen gegeben werden. Zumindest so lange, bis Winde und Kot nicht mehr nach Schwefel riechen.
Während der Gabe von anorganischem Schwefel sollte auch weiterhin Zeolith und/oder Bentonit gegeben werden.

Dosierung innerlich bei Hunden und Katzen

Pro 10 kg Körpergewicht ca. 0,6 g unter das Futter mischen, bei kleineren Tieren eignet sich hier eine Feinwaage.

Effektive Mikroorganismen

Nach der Kur mit anorganischem Schwefel empfiehlt es sich den Darm mit einem Probiotikum wieder aufzubauen. Hier eignen sich Mischungen mit Effektiven Mikroorganismen besonders gut. Diese können abends 2 Stunden nach der letzten Futtergabe mit Zeolith oder Bentonit gemischt verabreicht werden. Das Zeolith/Bentonit tritt mit den effizienten Mikroorganismen in Symbiose, unterstützt diese und hält sie länger im Darm. Diese Kombination sollte für weitere 6-8 Wochen gegeben werden.

Dosierung innerlich bei Hunden und Katzen

Pro 10 kg 5-10 ml mit etwas Wasser verdünnt täglich über das Futter geben.

Weitere unterstützende Behandlungsmöglichkeiten

Naturmoor

Naturmoor unterstützt die Regeneration vom Darm, besonders nach einer Antibiotika-Gabe. Das Moor fördert den körpereigenen Zellaufbau und wirkt regulativ, beruhigend und appetitanregend. Es kann sowohl akut als auch prophylaktisch eingesetzt werden.

Dosierung innerlich bei Hunden und Katzen

Kleine Hunde und Katzen ca. 2,5 ml/kg unter das Futter mischen
Größere Hunde, schwerer als 5 kg ca. 1 ml/kg

MSM – Methylsulfonylmethan

MSM ist in der Lage Schleimhäute zu schützen. Es ist ein organischer Schwefel und bei Untersuchungen zeigte MSM eine Wirkung gegen Parasiten (Würmer und Einzeller, wie Trichomonaden), Pilze und Bakterien. 

Kräuterbuttermilch

Eine Kräuterbuttermilch hat sich nach Erfahrungsberichten als sinnvolle Unterstützung einer Giardiose Behandlung erwiesen. 

Für die Kräuterbuttermilch werden in 500ml Buttermilch je 3 bis 4 Esslöffel getrocknetes Thymian, Oregano und Majoran gegeben. Diese Mischung sollte ca. 10 Stunden im Kühlschrank ziehen. Danach werden die Kräuter abgesiebt und die Buttermilch im Kühlschrank gelagert.
Von dieser Buttermilch kann einem Hund 1 Esslöffel pro 10kg Körpergewicht über das Futter gegeben werden.

Hilfreiche Kräuter bei einer Giardiose

  • Curcuma zeigte in Studien eine antiparasitäre Wirkung. Eine besonders wirksame Kombination Curcuma zu füttern ist die goldene Paste. 
  • Ingwer ist Untersuchungen zufolge der antiparasitären Wirkung von Curcuma noch überlegen.

Moro´sche Suppe 

Die Moro’sche Suppe hat sich bei starken Durchfällen als begleitende Maßnahme einer Giardien Behandlung bewährt. Das bestätigen viele Erfahrungsberichte. Die Wirkung erklärt sich mit den in der Suppe enthaltenen Oligogalacturoniden, die sich als schützende Schicht auf die entzündete Darmschleimhaut legen und so das Anhaften der Giardien verhindern.
Empfehlenswert ist es Hunden und Katzen die Moro Suppe 30 Minuten vor der Fütterung zu geben. Dadurch entsteht eine “Darm Beschichtung” und Darmparasiten finden keinen Halt mehr. 

Jutta Ziegler schreibt zur Moro’schen Karottensuppe bei einer Giardienbehandlung:

»Wir haben bei der Behandlung von Giardienbefall bei unseren Patienten mit der Moro’schen Karottensuppe nur gute Erfahrungen gesammelt. Die Tiere sind bereits nach 2-4 Tagen durchfallfrei und der Giardienbefall nach spätestens 14 Tagen erledigt.«

Kann man sein Tier vorbeugend schützen?

Ja, man kann sein Tier vorbeugend schützen und unterstützen. Ein gesundes Futter ohne chemische Zusätze ist gemeinsam mit einer guten Darmsanierung der Grundstein einer gesunden Darmflora. Hier haben Giardien wenig Chancen sich festzusetzen und sich auszubreiten. 

»Konsequenz?
Stellen Sie für Ihren Hund nur natürliche Nahrung her, die Sie selbst essen würden, oder wenden Sie sich an einen Futterlieferanten, der sich dafür verbürgt, dass seine Produkte keine Zusatzstoffe enthalten. Fragen Sie Ihren Tierarzt, wie man eine „kaputte“ Darmflora renaturiert.
Schaffen Sie die Voraussetzungen dafür, dass Ihr Hund oder Ihre Katze nicht
– auch nicht mit Giardien – infektionsanfällig ist oder bleibt.«
Tierarzt Dirk Schrader

Fazit

Giardien sind kein Grund zur Panik. Sie sind allgegenwärtig und wir sollten lernen mit ihnen zu leben. Natürlich ist es unschön, wenn das Tier Durchfall hat, aber es gibt sehr wirksame Mittel unsere Tiere vorbeugend zu unterstützen und auf natürliche Weise im Fall einer Giardiose zu helfen. 

Ausführlich erklärende Infoblätter findest Du hier zum kostenlosen Download: 

https://mission-gesundheit.online/infoblaetter/

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