Von Lähmung zu Lebendigkeit – französische Bulldogge regeneriert trotz vielfacher Bandscheibenvorfälle

Von Lähmung zu Lebendigkeit - französische Bulldogge regeneriert trotz vielfacher Bandscheibenvorfälle

Jorinde arbeitet ehrenamtlich unter anderem im Tierschutz und kümmert sich um hilfesuchende Hunde. Hierzu gehören sowohl gesunde, kranke und teils auch schwerstkranke Vierbeiner. Sie hatte in der Vergangenheit einige Fälle bei denen die konventionellen Veterinärmediziner als einzige Option das Einschläfern in Betracht zogen. Dazu zählte auch einst die kleine weiße französische Bulldogge Charon. Von ihr und ihrer unglaublichen Geschichte handelt folgender Erfahrungsbericht.

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Charon an seinem Lieblingsplatz

Vom Leben gezeichnet

Charon lebt nun seit Oktober 2019 bei Jorinde. Die kleine weiße, 4-5 jährige französische Bulldogge ist aus Rumänien zu ihr nach Deutschland gekommen. In Rumänien hätte sie mehrere Vorbesitzer, von denen sie massivst Prügel einstecken musste. Vermutlich weil sie nicht so gut hört, wenn man Forderungen an sie stellt. Charon ist nämlich taub und eben deswegen ist der vermutlich gewünschte Gehorsam nur schwer zu erreichen.

Als Charon zu Jorinde nach Deutschland vermittelt wurde und hier ankam, war er sehr mitgenommen und gesundheitlich entsprechend seiner Vorgeschichte eingeschränkt. In der Vergangenheit hat er bereits mehrere Bandscheibenvorfälle erlitten. Kein Wunder, wenn man ständig Schläge einzustecken hat. Ein Glück, dass ihn eine schönere Zukunft erwartet.

Zu früh gefreut – Neubeginn mit Lähmung

Nach 2 bis 3 Wochen im neuen Leben angekommen in Deutschland stand er plötzlich da mit eingezogenem Kopf und hat sich nicht mehr bewegt, er war halb gelähmt. Vermutlich waren Nerven eingeklemmt, was bei der belasteten Wirbelsäule durch die Bandscheibenvorfälle naheliegend war. Ab zum Tierarzt, Diagnose erneute Bandscheibenvorfälle, direkt 2 auf einmal in der Halswirbelsäule. Jorinde fuhr mit ihm zur Tierklinik, während Charon sich gar nicht mehr nicht mehr rühren konnte und sogar inkontinent war.

Es folgte dann die erste Operation. Diese ist zwar gut verlaufen, brachte jedoch kaum Linderung. Die Ärzte konnten bei der OP nicht beide Bandscheibenvorfälle beheben. Nächstes Anraten von ärztlicher Seite war eine zweite OP oder eher das Einschläfern.

Für Jorinde war Einschläfern keine Option, denn Charon ist schließlich nicht zu ihr gekommen, um hier sein Leben kurze Zeit später zu beenden. Ihre Zuversicht war gestärkt durch einige vorherige Erfahrungen mit teils schwerstkranken Vierbeinern. Somit drängte sie auf eine Operation hin. Glücklicherweise haben die Ärzte sich darauf eingelassen, wahrscheinlich weil sie in der Vergangenheit bereits mit erstaunlichen Heilerfolgen einen Eindruck hinterlassen konnte.

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Erste Erfolge nach der Operation

Die zweite OP ist ebenfalls verlaufen und alsbald möglich hat der kleine Kämpfer Physiotherapie bekommen mit zusätzlich täglichen Bewegungsübungen durch Jorinde. Ein Blasenkatheter mit Urinablass per Spritze gehörte erst mal ebenfalls zum Alltag.

So langsam ging es aber voran, Charon hat angefangen sich mit den Vorderbeinen wieder aufzurichten. Etwas später konnte er behutsam laufen, im wahrsten Sinne des Wortes Schritt für Schritt. Hinausgehen war wieder möglich und dann auch wieder das „Darübermarkieren“ an Stellen, wo seine Freunde aus dem Rudel sich sonst verewigen.

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Charon und sein Rudelfreund

Unterstützung aus der Pflanzenwelt

Jorinde hat damals frühzeitig angefangen viermal täglich Arthridonum H über das Futter zu verabreichen. Außerdem bekam Charon Heilpilze und Teufelskralle zur Linderung bei Schmerzen am Bewegungsapparat. Sie arbeitet mit ausschließlich pflanzlichen Produkten, außer bei akuten Schmerzen nach der OP. In Absprache mit der Klinik ist sie damals nach der Operation von der Gabe konventioneller Schmerzmittel auf das Verabreichen von CBD-Öl umgestiegen.

Wegen seiner allergischen Reaktionen und phasenweise heftigem Erbrechen hat Jorinde außerdem früh angefangen, mit wenigen Zutaten für ihn zu kochen. Heute isst er wieder mit viel Geduld veganes Trockenfutter.

Von Lähmung zu Lebendigkeit – französische Bulldogge regeneriert trotz vielfacher Bandscheibenvorfälle

Charon bekommt heute täglich Arthridonum H einmal am Tag abends über das Futter verabreicht. Seit nun einem Jahr ist er vollständig beschwerdefrei. Er rennt und rast und ist völlig lebendig. Seine Gelenke sind weich in der Bewegung und er ist schmerzfrei.

Jorinde ist überzeugt, dass maßgeblich das Arthridonum H für Stabilität und eine festere Struktur im Bewegungsapparat gesorgt hat. Auf keinen Fall unerwähnt darf aber bleiben, dass nichts wichtiger ist als ein liebevolles Umfeld, eine behütete Umsorgung und vor allem jemand der als Begleiter eine tiefe Überzeugung in sich trägt, dass Selbstheilung möglich ist.

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Charon wieder voll genesen
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Jorinde und Charon
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