Die 5 biologischen Naturgesetze – eine andere Sicht auf Krankheit

Die 5 biologischen Naturgesetze - eine andere Sicht auf Krankheit

Neue Wege brauchen andere Denkansätze! Mit den 5 biologischen Naturgesetzen finden wir einen gänzlich anderen Ansatz für das Verständnis von Krankheit, der völlig konträr zu dem ist,  was wir bislang glaubten. Dieses biologische Modell erfasst unser Empfinden samt der körperlichen und psychischen Reaktionen auf belastende Situationen. Es ermöglicht uns, in Zukunft ein an Auslösern und Ursachen orientiertes Vorgehen zu finden, um Mensch und Tier wieder ins Zentrum von Gesundheit zu rücken. Es lädt dazu ein, mehr Eigenverantwortung für sich selbst und seine Gesundheit leben zu lernen. Um damit zu beginnen, bietet folgender Artikel eine Einführung in die Thematik.

Der prägende Denkrahmen in der Medizin

Unklare Krankheitsursachen

Bis heute liegt über dem, was wir Krankheit nennen und Allem was damit zusammenhängt, ein nebulöser Schleier von Ungewissheit, Fragezeichen und Unklarheit. Unterschiedlichste Ideen, Konzepte und Gedankenmodelle versuchten in der Vergangenheit Zugang dazu zu bekommen, um diesen Schleier zu lüften. Schauen wir uns unsere heutige moderne Medizin an, so stellen wir fest, dass wir bei einer unschlagbar genialen und effizienten Notfallmedizin dennoch zugeben müssen, dass die innere Medizin, Onkologie, Neurologie, Urologie, Psychiatrie und viele weitere Fachrichtungen des Gesundheitssektors an ihre Grenzen kommen. Diese Grenzen beginnen spätestens dort, wo es um das Erfassen von Ursachen, Auslösern und Verläufen der unterschiedlichsten körperlichen und psychischen Symptome geht. Bei Weitem sind wir auch im Bereich der alternativen Medizin noch nicht an dem Punkt angelangt, wo wir sagen können, was ursächlich in uns geschieht.

Das Zimmer, in dem wir uns bewegen

Dies liegt möglicherweise daran, dass wir uns bildlich gesprochen immer im gleichen Zimmer bewegen. Wir stellen hier und da Möbel um, indem wir neue technische Errungenschaften entwickeln wie Computertomographien, robotergestütze Operationsverfahren, neue Medikamente  oder komplexe labormedizinische Messverfahren. Wir tapezieren die Wände mal anders durch neue Medikamente, Chemotherapien oder auch Produkte aus Naturheilkunde und Alternativmedizin.

Dieses Zimmer ist quasi der Denkrahmen, in dem wir uns seit vielen hunderten von Jahren in dualen Prinzipien von Gut und Böse, Mangel und Fehlerdenken, Kampf oder Krieg bewegen. Das was sich also im globalen Geschehen durch alle möglichen destruktiven menschlichen Handlungen zeigt, zeigt sich im Kleinen genauso bei unserer Denk- und Sichtweise auf das was wir Krankheit nennen und in uns vermeintlich geschieht.

Ein kurzer Ausflug in die Vergangenheit

Um die eigene Wahrnehmung für das Thema zu öffnen, welches dieser Artikel abhandelt, lade ich auf einen kurzen Ausflug in die Vergangenheit ein. Hierbei ist es grundsätzlich von Bedeutung zu verstehen, dass in jeder kulturellen Zeitepoche der Menschheit, das allgemeine Gedankengut und der Zeitgeist den Denkrahmen für Forschungen, Entdeckungen und daraus resultierenden Entwicklungen geprägt hat und heute auch prägt.

Vor und während des Mittelalters prägte insbesondere der Dämonenglaube und die Besessenheit durch fremde Einflüsse die Denkweise der Menschen. Hier sah man eben Genanntes als Ursache für die Leidenszustände, die den Menschen in Form fremder Mächte heimgesucht und befallen haben. Ebenfalls können wir hier die Idee von Sünde als Strafe Gottes einordnen, was wiederum jene heimsuchte, die ein vermeintlich „gottloses“ oder ketzerisches Leben führten. Wir beobachten hier also einen, insbesondere kirchlich geprägten Denkrahmen in Form von Gut gegen Böse, woraus sich Behandlungsmethoden wie Exorzismus oder auch Voodoo in anderen Kulturen entwickelten.

Später als die Kirche erlaubte, den menschlichen Körper zu öffnen und zu erforschen, bewegte sich der Denkrahmen durch die Entdeckung der Organe und groberer Strukturen in Richtung Technikfixierung mit Mangel oder Überschuss. Daraus entwickelte sich dann die Säftelehre, später die Homöopathie und noch später beispielsweise die Bachblütentherapie.

Mit Entdeckung des Lichtmikroskopes konnten noch feinere, detailliertere Strukturen erfasst, erforscht und interpretiert werden. Die Krankheitsursache wurde somit vermehrt in noch kleineren Strukturen und Mikroorganismen gesucht und es entstand die Infektionstheorie, das Immundenken und Vermutung genetischer Ursachen. Die heutigen Zweige, die daraus erwuchsen sind die Immunologie, Virologie, Orthopädie, die gesamte innere Medizin, Dermatologie, Urologie und noch viele mehr. Die Gesamtheit des Menschen wurde somit in Fachgebiete unterteilt.

In allem eben Genannten mit dem kurzen geschichtlichen Abriss, beobachten wir tendenziell, wie bereits oben erwähnt den Denkrahmen von Krieg und Kampf und Mangel- und Fehlerdenken. Interessanterweise war dieser stets kirchlich geprägt, bis heute, was sich an der Verwendung der lateinischen Sprache beispielsweise zeigt. Diese hatte in den führenden Wissenschaften und Rechtswesen einen nicht zu verachtenden Einfluss, dies am Rande erwähnt.

Was wurde außer Acht gelassen?

Bei oben genannter Denkweise verlieren wir folgende wichtige Prinzipien der Natur und des Lebens aus den Augen. Diese sind Symbiose, Anpassung und Regulation. Wenn wir diese Prinzipien anschauen, stellen wir fest, dass sie in der Natur weiter verbreitet und von wichtigerer Bedeutung für das Leben sind, als Kampf, Krieg, Mangel- und Fehlerdenken. Das Leben ist grundsätzlich darauf ausgelegt, sich aufrecht zu erhalten und seinen Fortbestand zu sichern. Dies ist wichtig zu verstehen, damit wir den alten Denkrahmen nun verlassen und uns auf den neuen, im Folgenden beschriebenen einlassen können.

Eine andere Sicht auf das, was wir Krankheit nennen

Die gleiche Sache – viele Namen

Um Missverständnissen oder Verwirrungen vorzubeugen sei gesagt, dass die Thematik der 5 Biologischen Naturgesetze unter anderen Namen bekannt geworden ist und weitergegeben wird. Diese möchte ich hier kurz erwähnen.

Im Ursprung hat Dr. med. Ryke Geerd Hamer seine Entdeckung im Rahmen der „Neuen Medizin“, später „Germanische Neue Medizin (GNM) oder „Germanische Heilkunde“ versucht an die Öffentlichkeit zu bringen. Heute ist sie auch verbreitet als, einfach wie erwähnt „Die 5 biologischen Naturgesetze“, „5 BN“, „BioLogisches Heilwissen“ oder „Meta-Medizin“. Im Folgenden benutze ich der Einfachheit halber das Kürzel „5 BN“.

Was sind nun die 5 Biologischen Naturgesetze?

Vorab ist wichtig zu erwähnen, dass wir es hierbei nicht mit einer Form alternativer Medizin oder ähnlichem zu tun haben, wie oft fälschlicherweise geglaubt wird. Die 5 BN sind ein Modell zur Erklärung der Krankheitsentstehung und deren Verläufen. Sie können in vielen Fällen eine Antwort auf folgende Frage geben. Warum habe ausgerechnet ich, genau dieses Symptom, zu diesem Zeitpunkt?

Wir wechseln also den Denkrahmen und das Zimmer in dem wir uns bislang im Rahmen bisheriger Erklärungsmodelle und Theorien bewegten. Wie oben erwähnt ist das Leben grundsätzlich bestrebt, sich permanent lebendig und aus sich heraus aufrecht zu halten. Um das zu garantieren sind wichtige Prinzipien angelegt und dauerhaft vorhanden. Diese sind unter anderem Symbiose, Regulation und Anpassung an neue Begebenheiten und Umstände. Hier lassen sich eben genau die 5BN einfügen. Sie beschreiben jeweils einen Aspekt von sogenannten „sinnvollen biologischen Sonderprogrammen“ (SBS), welche in Mensch und Tier anspringen, sobald wir biologische Konflikte erleben. Also Ereignisse, in denen dem Überleben dienliche Bedürfnisse nicht erfüllt werden konnten und ein Mehr an Ressourcen von Nöten ist. Sie sind also eine Reaktion auf einen Reiz.

Was hat das nun mit Symptomen oder Krankheiten zu tun?

Ein Beispiel aus der Natur soll dies verdeutlichen. Stellen wir uns eine Antilope in der Steppe vor auf einer kleinen aber satten Grünfläche, wo sie eine Zeit lang verweilt und ihr Hungerbedürfnis ausreichend stillen kann. Nach einiger Zeit ist die Nahrung aufgebraucht und sie muss weiterziehen. In ihrer Umgebung findet sie kaum, ja fast kein Grün, lediglich verdorrte Flächen.

In dem Moment erleidet sie einen biologischen Konflikt mit dem Aspekt der Verhungerung. Dadurch startet der Organismus das SBS des Leberfunktionsgewebes. Dieses macht ab dem Konfliktmoment eine Funktionssteigerung, um alles Essbare, was die Antilope bis zur nächsten Grünfläche findet, noch besser verwerten bzw. verstoffwechseln zu können. Dies ist die Reaktion auf organischer Ebene.

Auf psychischer- und Verhaltensebene ist sie auf aktiver Suche nach frischen, essbaren Pflanzen und im vegetativen Nervensystem in Stressaktivität. Man spricht hier von Sympathikotonie.

Der Verhungerungskonflikt löst sich nach wenigen Tagen, als sie die ersehnte Grünfläche findet und einen kräftigen Biss ins frische Grün macht. Ihr Bedürfnis ist erfüllt. Die Antilope beendet sofort das vorher notwendige SBS und ist nun in der Konfliktlösung. Auf psychischer Ebene findet Erleichterung statt, auf organischer Ebene regeneriert sich das Leberfunktionsgewebe und auf Ebene des vegetativen Nervensystems sehen wir eine Entspannung, auch Vagotonie genannt.

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Von der Tierwelt in die Zivilisation

Auf das Leben in unserer Zivilisation kann das auf folgendes Beispiel übertragen werden: Daniel ist stolzer Cafè-Besitzer mit Herzblut und Engagement. Hiermit ernährt er seine 4-köpfige Familie als Hauptverdiener. Aufgrund politischer Maßnahmen muss er seinen Betrieb vorübergehend schließend, was bedeutet, dass der Geldfluss stoppt.

Daniel erleidet nun einen Konflikt mit dem Aspekt, seine Familie bald nicht mehr ernähren zu können. Es startet das SBS des Leberparenchyms, welches nun eine Überfunktion macht. Auf psychischer Ebene umtreibt ihn eine Lösung des Problems und er beginnt mit der Suche nach einer neuen und zusätzlichen Einnahmequelle. Er ist in Stressaktivität, also Sympathikotonie.

Das Problem beschäftigt ihn pausenlos, Tag wie Nacht. Nach einem Monat kann er zunächst einen Job annehmen, mit dem er seine Familie über Wasser halten kann. Nach der Vertragsunterzeichnung, registriert sein Organismus die Lösung des Konfliktes. Auf psychischer Ebene empfindet er eine Erleichterung und Entspannung, also Vagotonie.

In der Natur laufen die SBSe für wenige Minuten, Stunden oder maximal Tage. In Daniel’s Fall ist es nun 1 Monat und um der Anforderung gerecht zu werden, hat die Leber neben der Mehrfunktion auch zusätzliche Zellen aufgebaut. Dies kann, je nach Intensität und Dauer des Konfliktes, als Lebertumor bzw. Leberzellkarzinom diagnostiziert werden. Nachdem er unterschrieben und der Konflikt sich gelöst hat, muss der Körper, das Zuviel an Leberzellen nun wieder unter Beteiligung von Mikroben abbauen. Dies geschieht in Vagotonie und meist einhergehend mit Entzündungszeichen. Das Lebergewebe macht eine Unterfunktion hier kann u.U. beispielsweise eine Lebertuberkulose diagnostiziert werden.

Glücklicherweise hat Daniel Kenntnis über die 5 BN und ist sich der Umstände bewusst. Nach 4 Wochen hat sich seine Leber unter entsprechender Symptomatik und fachärztlicher Begleitung regeneriert.

Die 5 BN im Kontext des obigen Beispiels

  • Das 1. Biologische Naturgesetz beschreibt den Konflikt als Auslöser für ein sinnvolles biologisches Sonderprogramm: Daniel hat keine Einnahmequelle mehr, er erlebt einen Verhungerungskonflikt.
  •  Das 2. Biologische Naturgesetz beschreibt den Verlauf der Sonderprogramme: Stressaktivität, also Jobsuche mit organischer Zellvermehrung und Überfunktion, danach Ruhebedürfnis mit Zellabbau und Regeneration des Lebergewebes.
  • Das 3. Biologische Naturgesetz beschreibt das Verhalten aller Gewebsarten in den einzelnen Phasen eines SBS, woraus wir letztlich auch die Symptome einordnen können: Im Konflikt macht Daniels Leber eine Überfunktion mit Zellaufbau, um mehr Stoffwechsel leisten zu können, nach der Lösung des Konfliktes baut sich das Gewebe entzündlich ab und macht eine regenerative Unterfunktion.
  • Das 4. Biologische Naturgesetz beschreibt die Rolle der Mikroben: In der Regenerationsphase helfen sie Daniels Leber, die zuvor aufgebauten Zellen wieder abzubauen.
  • Das 5. biologische Naturgesetz schreibt den Sonderprogrammen einen entwicklungsgeschichtlichen biologischen Sinn zu. Da diese im Ursprung Mensch und Tier helfen, unerfüllte Bedürfnisse nach Konflikten erfüllen zu können. Im Beispiel macht die Leber eine sinnvolle Mehrfunktion, umNahrung besser verstoffwechseln zu können. So hat jedes Gewebe im Körper seine Aufgabe und reagiert auf unterschiedliche Konflikte und macht in unterschiedlichen Phasen bestimmte Symptome.

Wegweiser – vom Symptom zum Auslöser zur Ursache

Die Intensität der Symptome und chronischer Verläufe liegt eher an der Abstraktionsfähigkeit von uns Menschen und der nicht mehr naturnahen Lebensweise. So haben wir oft lange und intensive Konfliktverläufe. In der Natur laufen diese SBSe wenige Sekunden, Minuten oder maximal Tagen. Wir sehen in diesen Sonderprogrammen also Anpassungsversuche unseres Organismus an herausfordernde Begebenheiten, welche rhythmisch verlaufen. Mikroben sind hierbei Symbionten und Helfer. Die Idee, dass eigentlich psychoemotional etwas unstimmig ist, wenn der Körper Symptome zeigt ist in vielen alten Kulturen bereits dagewesen, erst unsere „moderne“ Medizin ist davon abgewichen. Mit den 5 BN finden wir nun einen direkten Zusammenhang von Psyche, Gehirn, Organ und vegetativem Nervensystem. Es ist also möglich durch das Modell der 5BN einen Zusammenhang zu äußeren Ereignissen, dem inneren Empfinden und der Reaktion des gesamten Organismus herzustellen.

Die 5BN sind also als Landkarte zu sehen, die anzeigt welcher Konflikt hinter einem Symptom steht. Das Symptom, organisch und psychisch, führt uns zum Auslösenden Konflikt. Der Konflikt führt uns zur Glaubens- und Wahrnehmungsstruktur des Menschen als Ursache des Konfliktempfindens.

Lotta und das Sorgenkind – ein Beispiel aus dem Hundeleben

Ein Beispiel aus der Hundehaltung soll darstellen, wie wir auch anhand der 5 BN erklären können, wenn unsere tierischen Mitbewohner Symptome entwickeln. Wir wissen ja aus dem vorher genannten, dass die SBSe in der freien Wildbahn oder im Rahmen einer naturnahen Lebensweise nur für Sekunden, Minuten oder maximal Tage andauern. Sie sind nämlich für kurzzeitige Notsituationen in uns angelegt. Unnatürliche Haltungsbedingungen oder Handlungen der Menschen den Tieren gegenüber führen folglich dazu, dass Tiere Konflikte erleben, die sie so im natürlichen Lebensraum eher unwahrscheinlich erleben würden.

Unverhofft kommt oft

Die dreijährige Labrador-Hündin Lotta, nicht kastriert, hatte im Rahmen einer Familienfeier einen unbeaufsichtigten Moment mit dem ca. einjährigen Schäferhund Leo, der zu Besuch war. Sie nutzen den Moment dafür, ihrer natürlichen Bedürfnisse nach romantischer Gemeinsamkeit nachzugehen.

Nach 9 Wochen unauffälliger Schwangerschaft kommen sechs gesunde und ein auffälliges Welpe zur Welt. Das kleine zeigt nach einer Woche verlangsamte Bewegungsabläufe, Durchfall und wenig Appetit. Die Halter entscheiden, es in eine Tierklinik zu bringen, wo es für wenige Tage bleibt und glücklicherweise aufgepäppelt werden kann. Während dieser Zeit zeigt seine Mama Lotta unruhiges Verhalten mit einer Mischung aus Jaulen und Winseln, ihr Appetit war verringert, was sich im Essverhalten zeigte. Nachdem der kleine Lucky, so wurde er genannt, als er seine sorgenreiche Zeit im Tierspital überstanden hat, zu Lotta zurückkam, zeigte sie eine riesen Freude mit Abschlecken, Schwanzwedeln und freudigem Umherlaufen um Lucky. Am nächsten Morgen hatte Lotta eine leichte Entzündung und Schwellung der Milchleiste auf der linken Seite.

Was war aus Sicht der 5 BN geschehen?

Lotta als Hundemutter hat das Bedürfnis nach Kontakt zu den Welpen. Ihre biologische Aufgabe ist es, sie zu umsorgen, bis sie eigenständig sind und leben können. Ist das Bedürfnis nach Kontakt nicht erfüllt, so erleben Tiere und Menschen einen Trennungskonflikt. Im Fall von Lotta sprechen wir im Rahmen der 5 BN von einem intimen Trennungskonflikt, als Lucky von den Haltern in die Tierklinik gebracht wurde. Er wurde ihr sprichwörtlich „von der Brust gerissen“. Der Konflikt startet dann das sinnvolle biologische Sonderprogramm der Milchgänge bzw. der Brustdrüsenausführungsgänge. Das Gewebe der Milchgänge macht während der konfliktaktiven Phase einen Zellabbau mit dem biologischen Sinn dahinter, dass die Milch besser abfließen kann, wenn sie durch das Junge nicht mehr abgesaugt wird. Der Zellabbau wird in der Konfliktphase seltenst bemerkt. Als Lucky zu Lotta zurück kam, erlebte sie die Konfliktlösung des Trennungs- konfliktes.

Auf psychischer Ebene war sie erleichtert und erfreut, ihr Nervensystem ging in die Entspannung und ihr Essverhalten normalisierte sich. Auf organischer Ebene wird nach dem Konflikt das zuvor abgebaute Gewebe wieder aufgebaut. Dies geschieht unter den bekannten Entzündungszeichen wie Schmerzen, Schwellung, Überwärmung, Rötung und ggf. Funktionseinschränkung und meist unter Beteiligung von Mikroben. Diagnostiziert wurde eine Mastitis. Die Welpen mussten von Hand gefüttert, bis die Entzündung nach wenigen Tagen von Lotta’s Organismus regeneriert wurde.

Lotta’s Empfinden im Moment des Konfliktes bestimmt den Konfliktinhalt, hier intimer Trennungs- konflikt. Dies wiederum bestimmt dann welches Sonderprogramm startet, bei Lotta war es das Programm der Milchgänge.

Natur und Medizin wieder in Einklang bringen

Wir wissen nun anhand der 5 biologischen Naturgesetze, dass die Symptome, die unser Körper macht, ein Resultat aus in uns ablaufenden Sonderprogrammen sind, als Reaktion auf Not- und Konfliktsituationen. Wir wissen jetzt auch, dass der nebulös diffuse Charakter von Symptomen dadurch gelichtet und der Schleier der Ungewissheit gelüftet werden kann. Die Zuordnung der Gewebe zu bestimmten Hirnarealen, welche Dr. Hamer durch Computertomographieaufnahmen entdeckte, verrät uns, wie Gewebe sich in einzelnen Phasen der Sonderprogramme verhalten und welche Symptomatik diese dann machen.

Stimmigere Vorgehensweisen – Regeneration unterstützen statt Symptome ausschalten

Gezielt ist es möglich einem geschulten Therapeuten, Heilpraktiker oder bestenfalls Arzt, Maßnahmen zur Unterstützung der Symptomverläufe einzuleiten. Dabei geht es nicht mehr darum, Symptome zu unterdrücken, wie es bislang der Fall war. Vielmehr gilt es zu schauen, wie der Organismus bestmöglich unterstützt werden kann, um die Regenerationsprozesse stimmig für den Einzelnen zu Ende bringen zu können. Dies soll nichts verharmlosen, denn es gibt auch mit Kenntnis der 5BN Verläufe und Konfliktintensitäten, die zu irreparablen Schäden  führen oder gar tödlich enden können.

Unterstützung zur Eigenverantwortung

Die konventionelle und auch alternative Medizin übernimmt in Zukunft mit diesen Kenntnissen eine ganz neue Rolle und rückt den Menschen in den absoluten Mittelpunkt, insbesondere in seine Eigenverantwortung und Selbstbestimmung. Das Begleiten der Symptomatik ist das Eine. Ein wichtiger weiterer Aspekt wird sein, dass insbesondere Menschen mit chronischen Leiden begleitet werden. In der Form, dass die Prägungen, Glaubensstrukturen und ungünstigen Lösungsversuche für Konflikte erarbeitet, erkannt werden und der Mensch diese lernt selbst zu verändern, um auch aus Konfliktwiederholungen und daraus resultierenden Symptomen herauszufinden.

Aus Alt mach Neu – Autonomie ins eigene Leben bringen

Eine besondere und wichtige Aufgabe wird in Zukunft sein, alte medizinische Dogmen und hypnotische Glaubenssätzen, die mehr Schaden als Wohlbefinden angerichtet haben, aufzulösen und den gesundheitsförderlichen Ansatz der 5BN an die Menschen zu bringen. Wir werden den Menschen vermehrt als Medizinbenutzer und weniger als Medizinkonsumenten erleben. Statt passive Einnahme unterschiedlichster Produkte, erfordern die 5 biologischen Naturgesetze aktives, autonomes und somit eigenverantwortliches Handeln für sich und sein Leben.

Wissen aneignen – Eigenverantwortung für Gesundheit übernehmen

Die Vorteile, die jeder aus den Erkenntnissen der 5BN für sich ziehen kann, sind einerseits sehr individuell, andererseits gibt es einige Punkte, die sicher jeden Menschen betreffen und ansprechen.

  • Angst vor Symptomen verringern – denn wir wissen nun, dass Symptome in bestimmten Phasen und nach Konflikterlebnissen auftreten und der Körper diese auch regulieren kann.
  • gezielte therapeutische Maßnahmen – Symptome und deren Verlauf werden voraussagbar und somit kann der Körper gezielt unterstützt werden. Der Einsatz von Maßnahmen, Mitteln oder auch Medikamenten wird kein Lotteriespiel mehr.
  • Erkennen von individuellen Lern- und Entwicklungsschritten – Prägungen und Glaubensstrukturen – insbesondere bei chronischen oder öfter auftretenden Symptomen findet der Mensch ungeeignete Lösungsversuche. Durch die Konfliktfindung und den darunterliegenden Prägungen kann gezielt therapeutisch gearbeitet und Symptome können ausgeheilt werden.
  • rücksichtsvollere Kommunikation und allgemeiner Umgang – Kommunikation wird spätestens mit Kenntnis der 5BN sehr bedeutsam, da Worte ebenso Konflikte auslösen Können wie Taten. Gerade die Therapeut-Patienten-Kommunikation kann heilsam verbessert werden.
  • engere Verbindung zu allen Lebewesen – Mensch und Tier reagieren gleichsam, wenn biologische Konflikte erlebt werden. Die 5BN tragen dazu bei, Tiere auch wieder als empfindsame Wesen zu erfahren.
  • Sichtweise auf den Menschen als das, was er ist – Der Mensch als empfindsames bedürfnisorientiertes Wesen und nicht als biologische Maschine.
  • (Ur-)Vertrauen und sinnvolle Prozesse in der Natur – den Blick weg vom Mangel-, Angriff- oder Fehlerdenken hin zum Symbiosedenken. Wir sehen hier wieder klar, dass die Natur nichts aus boshafter Willkür macht.
  • Ausbleiben des „Warum-ausgerechnet-ich“-Phänomens – Symptome werden plan- und vorausschaubar. Sie treten nicht rein zufällig auf ohne Konfliktgeschehen.

Eine mögliche neue Aussicht

 Neue Orientierung für eine neue Zeit

Die jetzige Zeit, so turbulent sie auch scheint, bringt mit sich, dass viele Menschen sich immer mehr einem neuen Bewusstsein und damit neuen Möglichkeiten in vielerlei Hinsicht öffnen können. Es geht wieder in Richtung Gemeinschaft und der Orientierung an der Natur. So wird es auch Zeit, dass wir ein neues Bewusstsein dafür bekommen, was in uns und unserem Körper geschieht, wenn wir Symptome zeigen, körperlich und psychisch.

Den Krankheitsbegriff überdenken

Wir können uns mit den Erkenntnissen Dr. Hamer’s in Zukunft auch entscheiden, ob der Begriff von Krankheit noch zutrifft, auf das was in uns geschieht. Der Begriff impliziert, Symptome als Zufallsprodukt, als Bösartigkeit, Willkür, Kampf- und Kriegsdenken (Infektionstheorie, Autoimmunerkrankungen etc.). Es beschreibt Symptome als Fehler der Natur, die der Menschen beheben muss. Ob dies mit den hier beschriebenen Kenntnissen noch stimmig ist, darf jeder für sich überprüfen.

Das Bewusstsein ändert sich

Die 5 Biologischen Naturgesetze können ein Baustein sein für ein Fundament, auf dem wir  heilsame, natürliche und unserem Selbstverständnis dienende Denk- und Lebensweisen entwickeln und wiederentdecken können. Im neuen Bewusstsein Begreifen wir uns wieder als Geschöpfe, die natürlichen Gesetzen unterliegen und mit eben diesen in Einklang leben sollten. Dazu, und noch zu Vielem mehr, laden die 5 Biologischen Naturgesetze ein.

 

 

 

 

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