Vitalpilze gegen Depressionen

Vitalpilze helfen bei Depressionen

Wer Pilze isst, hat ein geringeres Risiko an einer Depression zu erkranken.

Heil- oder auch Vitalpilze haben eine Jahrtausendealte Tradition. Ihre enorme Wirkkraft wird in der Traditionellen Chinesischen Medizin hoch geschätzt und auch in unseren Breitengraden entdeckt man immer mehr, dass diese Pilze uns bei körperlichen und auch psychischen Symptomen unterstützend, lindernd und heilend zur Seite stehen können.

Jeder Mensch kennt Zeiten im Leben, in denen alles grau in grau erscheint und man sich über nichts mehr freuen kann. Auslöser kann vieles sein. Probleme bei der Arbeit, das Auto streikt, oder im schlimmsten Fall verstirbt ein lieber Mensch. Man möchte sich am liebsten in sein Schneckenhaus zurückziehen und nichts mehr hören und sehen. Dieses können Zeichen einer sich anbahnenden Depression sein, die Übergänge sind fließend und wenn nichts dagegen unternommen wird, dann kann es sich zu einer schwerwiegenden seelischen Erkrankung entwickeln. Zu einer intensiven Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit, Antriebslosigkeit, Schlaflosigkeit, um nur einige der ernst zu nehmenden Symptome einer Depression zu nennen. Der Leidensdruck von Betroffenen ist enorm hoch und um aus diesem seelischen Tief wieder herauszufinden, ist eine Behandlung unbedingt erforderlich.

In der medikamentösen Therapie von Depressionen gab es in den letzten Jahrzehnten leider so gut wie keine Fortschritte und Antidepressiva haben viele unschöne Nebenwirkungen. Ein Grund mehr nach alternativen unterstützenden Naturheilmitteln zu schauen, denn die Natur hält einiges für uns bereit.

Bei einer bevölkerungsbezogenen amerikanischen Studie, die über 11 Jahre ging, stellte man bei der Auswertung von 24.699 Erwachsenen fest, dass Pilz Konsumenten eine eindeutig verringerte Depressions Wahrscheinlichkeit zeigten. Es konnte keine Dosis-Wirkungs-Beziehung beobachtet werden und es wurden leider keine Informationen zu den konsumierten Pilzarten aufgezeichnet. Das ist aber locker verzeihbar, denn es gibt seit langem zu vielen Heil- und Vitalpilzen bestätigte Erkenntnisse zu ihrer Wirksamkeit. Ihre heilende Wirkung ist schon seit Jahrtausenden in Asien bekannt und mittlerweile werden sie auch immer mehr in unseren Breitengraden unterstützend eingesetzt. Auch bei Depressionen schätzt man ihre Wirksamkeit und auch ein Demenzrisiko sollen Pilze laut Studien verringern. Das sind aber nur einige Beispiele ihrer enormen Wirksamkeit.

Heil- und Vitalpilze wirken mit der vollen Kraft der Natur und das auch noch ohne fiese Nebenwirkungen und ohne abhängig oder benommen zu machen.

Aber auch die Inhaltsstoffe von heimischen Speise-Pilzen können sich vielfältig auf unseren Körper auswirken …und dass Pilze gegen verschiedene Krankheiten eingesetzt werden können, das ist in der Volksheilkunde seit langer Zeit bekannt. Zum Beispiel soll der Champignon eine blutdrucksenkende Wirkung haben und der Austernseitling eine cholesterinsenkende. Viel altes Wissen ist in unserem Land aber leider verloren gegangen.

Champignons zählen zu den gesündesten unserer Speisepilze und sind zum Beispiel eine gute Möglichkeit um an natürliches Vitamin D zu kommen. Zumindest, wenn sie UVB-Licht ausgesetzt waren.

Noch interessanter in ihrer Wirkung sind die „echten“ Heil- oder Vitalpilze. In China und Japan hat die Mykotherapie, also die Behandlung mit diesen Pilzen, eine alte Tradition. Sie werden in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) hochgeschätzt und seit Jahrtausenden erfolgreich eingesetzt. Seit einiger Zeit werden sie nun in Studien wissenschaftlich untersucht und die Ergebnisse sind erstaunlich. Sehr viele der überlieferten Heilwirkungen wurden in diesen Studien schon nachgewiesen.

Einige dieser Heil- und Vitalpilze haben sich bei psychischen Problemen bis hin zu Depressionen bewährt. Drei davon sind aufgrund ihrer positiven Wirkung besonders erwähnenswert:  Cordyceps, Hericium und Reishi.

Vitalpilze und ihre Wirkung bei Depressionen in Kurzfassung

Cordyceps sinensis

Bei einer Depression gerät die Energieproduktion der Körpers ins Stocken und endet in geistiger und körperlicher Erschöpfung. Der Vitalpilz Cordyceps wirkt sowohl einer geistigen, als auch körperlichen Erschöpfung entgegen und kann für emotionale Spannkraft und Ausdauer sorgen. Er stimuliert die Energieproduktion und steigert die Leistungsfähigkeit sanft, aber nachhaltig.

Vitalpilz Cordyceps
Vitalpilz Cordyceps sinensis
  • Hilft gegen Ängste
  • Hilft bei Depressionen durch Hemmung des Enzyms Monoaminooxidase (MAO). Dieses Enzym wird unter anderem für die Entstehung von Depressionen verantwortlich gemacht. Durch Hemmung des Enzyms wird der schnelle Abbau der Stimmungs- und Wohlfühl-Botenstoffe wie Serotonin, Noradrenalin und Dopamin verhindert.
  • Verhilft zu Antrieb (Dopamin) und Wohlbefinden (Serotonin)
  • Wirkt beruhigend
  • Unterstützt als Kraftspender bei körperlicher und mentalerErschöpfung
  • Unterstützt bei Burnout
  • Verbessert die Stressresistenz

Hericium erinaceus

Der Vitalpilz Hericium erinaceus ist ein Heilpilz der Traditionellen Chinesischen Medizin. Er hat viele bekannte Wirkungen und eine davon zeigte er in einer randomisierten kontrollierten Studie: die Reduktion von Depressionen und Angstzuständen.

  • Hilft bei Depressionen und Antriebslosigkeit

    Vitalpilz Hericium
    Vitalpilz Hericium erinaceus
  • Hilft gegen Ängste
  • Beruhigt
  • Stärkt das Nervensystem
  • Wirkt auf das gesamte Nervensystemberuhigend und dadurch stimmungsaufhellend
  • Fördert das natürliche, gesunde Gleichgewicht der Psyche
  • Regeneriert die Nerven und stimuliert den Nervenwachstumsfaktor
  • Vermindert Stress-Effekte
  • Kann Unruhe und Schlafstörungen entgegenwirken

 

Reishi

Der Reishi wird auch glänzender Lackporling, Ganoderma lucidum und Ling Zhi genannt. Der Vitalpilz Reishi hat eine beruhigende, ausgleichende und harmonisierende Eigenschaft auf den gesamten Organismus. Er enthält Proteine, die Vorläufer von Neurotransmittern und Endorphinen sind. Sie helfen Angstzustände zu reduzieren.

Vitalpilz Reishi
Vitalpilz Reishi
  • Hilft ruhig und gelassen zu sein
  • Wirkt beruhigend auf das Zentralnervensystem
  • Erleichtert Stresssituationen
  • Ist eine natürliche Hilfe zur Verbesserung des psychischen Wohlbefindens
  • Hilft bei Schlaflosigkeit, Nervosität, Ängsten
  • Sorgt für Entspannung, Erholung und guten Schlaf
  • Hilft bei Erschöpfungszuständen
  • Stabilisiert die Stimmungslage
  • Fördert die körperliche und geistige Konstitution

Anwendungsempfehlung der Vitalpilze

Bei Anwendung von allen drei Pilzen:
Entweder 3 Pilze mischen – tägliche Gesamtmenge ein leicht gehäufter Teelöffel oder abwechselnd täglich je 1 leicht gehäufter Teelöffel z.B. 1. Tag Reishi, 2 Tag. Cordyceps, 3. Tag Hericium, danach wieder von vorne anfangen. Bei 1 oder 2 Pilzarten dementsprechend angepasst je 1 TL von einem Pilz täglich oder tgl. 2 halbe TL von jedem Pilz. Gut einzunehmen in Saft, Joghurt oder Pflanzenmilch eingerührt, oder auch in den Kaffee.

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Einige Studien allgemein zu Pilzen, zu Hericium, Cordyceps und Reishi:

Pilzverzehr und Depression: Eine bevölkerungsbezogene Studie mit Daten aus dem US National Health and Nutrition Examination Survey
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/34333177/

Hericium:
Verringerung von Depressionen und Angstzuständen nach 4 Wochen Einnahme von Hericium erinaceus
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20834180/

Hericium erinaceus Extrakt reduziert Angst und depressive Verhaltensweisen durch Förderung der hippocampalen Neurogenese im erwachsenen Mäusehirn
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29091526/

Neuroprotektive Wirkungen von Hericium erinaceus gegen hochdosierten, durch Corticosteron ausgelösten oxidativen Stress in PC-12-Zellen
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33176761/

Reishi:
Auswirkungen von Ganoderma lucidum auf die Stimmung und die gesundheitsbezogene Lebensqualität bei Frauen mit Fibromyalgie
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33265969/

Cordyceps:
Ein zeitgemäßer Behandlungsansatz für Diabetes und Depression mit Cordyceps sinensis, reich an Vanadium.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/19948751/

Antidepressivum-ähnliche Wirkung von Cordyceps in einem Mäusemodell für chronischen, unberechenbaren leichten Stress.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/25587342/

Pilze und Demenz:
Pilzkonsum und beginnende Demenz bei älteren Japanern: Die Ohsaki-Kohortenstudie 2006
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28295137/

 

 

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