Tumortherapie in der Veterinärmedizin auf eine nächste Stufe bringen

Anja Wagner arbeitet seit nun bereits 20 Jahren als Tierheilpraktikerin. Spezialisiert und ausgerichtet hat sie sich auf die Unterstützung von Hunden. Neben der Ausrichtung ihrer Praxis auf Prävention, also das Weichenstellen, um Chronifizierungen von Symptomen zu vermeiden, liegt jedoch in zuletzt genanntem ihr Schwerpunkt.

Sie behandelt vorwiegend Hunde, welche von chronischen Leiden wie Epilepsie, gastrointestinalen Beschwerden, Tumoren, degenerativen Gelenkerkrankungen oder Allergien, betroffen sind. Ihre Spezialisierung auf Hunde hat den Grund, dass jede Tierart in sich so komplex ist. Ebenso die dazugehörigen Symptombilder und Therapieverfahren.

Seit vielen Jahren befasst sich Anja bereits mit der sogenannten maintrac®-Diagnostik aus der Humanmedizin, welche sie auf Tumorkongressen kennenlernte. Maintrac® ist ein Bluttest, mit dem Zellen, die von einem Tumor in den Blutkreislauf gelangt sind, nachgewiesen werden können.

Die Zahl der nachgewiesenen Zellen spiegelt dabei die Metastasierungsaktivität des Tumors wieder. Nach der Isolierung der Zellen wird an diesen der Wirkungsgrad ausgewählter Tumorpräparate getestet, um deren Effizienz zu beobachten. Bei erfolgreicher Therapie nimmt in dem Testverfahren die Anzahl der Tumorzellen ab.

Anja nutzt diesen Test in der Veterinärmedizin seit nun rund 2 Jahren. Warum soll etwas, was beim Menschen funktioniert, nicht also auch bei Tieren eingesetzt werden können? Mit dieser Haltung besucht sie seit vielen Jahren humanmedizinische Kongresse, um sich therapeutische Anreize für ihre tierischen Patienten zu holen.

Die Humanmedizin dient ihr dabei als Basis, weil man dort in der Forschung weiter ist als in der Tiermedizin. Die nun bereits 2 Jahre der Testung des maintrac®-Verfahrens an den Tieren dienten ihr als Pilotprojekt, um es offiziell auf den Weg für die Anwendung in der Veterinärmedizin zu bringen. In naher Zukunft wird dies auch umgesetzt werden.

Im Raum stehen weitere Ideen für Therapeutenplattformen für effizienten Austausch und gegenseitige Unterstützungen mit Schulungskonzepten für alternative Behandlungsformen. Ein Samen für die Entwicklung von Kombinationspräparaten mit wirksamen Formulierungen aus Artemisia annua, Graviola, Sulforafan und Kurkumin ist im Gespräch mit dem Naturmittel-Anbieter Heilkraft ebenfalls gesät.

Anja setzt in ihrer Arbeit auf alternative Ansätze, wozu im Weiteren Erfahrungsberichte aus der Praxis folgen.

In ihre Praxis kam eine Hündin, welche vom Tierschutz gerettet wurde. Symptomatisch hatte sie einen Schilddrüsentumor, der in seinem Umfang massiv war und dadurch die Atmung beeinträchtigte. Der therapeutische Ansatz bestand aus Infusionen mit Artemisia annua aus der Apotheke, welches üblicherweise im Humanbereich verwendet wird. Die Infusionen wurden drei mal pro Woche appliziert, die betroffene Stelle zur äußerlichen Anwendung rasiert und Artemisia mit DMSO täglich direkt aufgetragen.

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Die Veterinärmediziner in der vorherigen Klinik haben der Hündin attestiert, dass es unheilbar sei und im Raum stand die Euthanasie. Kurz nach der Behandlung trat jedoch eine deutliche Verbesserung des Allgemeinbefindens ein, wobei sie vorher nicht mehr laufen und nicht fressen konnte.

Heute frisst sie wieder und hat bedeutend mehr Lebensqualität. Sie haben damit Zeit gewonnen und ihr Leben verlängert. Wie sich die Größenveränderung des Tumors verhält, ist schwer zu sagen, da es zum Einen nach innen wächst und zum Anderen manchmal mit Therapiebeginn zunehmen kann.

Ein weiterer Fall erzählt von einer Hündin mit einem Tennisball großen Weichteilsarkom (Spindezelltumor) am Vorderlauf. Zwar wurde der Tumor chirurgisch entfernt, jedoch zuvor behandelt. Die Vorbehandlung fand mit Artemisia und DMSO äußerlich statt. Nach ein paar Tagen war zu beobachten, dass der Tumor abgenommen hatte. Als die Behandlung präoperativ beendet wurde, konnte man sehen, dass die Tumormasse wieder begann zuzunehmen. Nach der Operation wurde die äußerliche Behandlung dann weitergeführt.

Anja setzt DMSO als Infusionspräparat mit NaCl (Kochsalzlösung) ein. In einem Fall konnte sie dadurch bewirken, dass Harnblasensteine im Harnleiter in Bewegung kommen und leichter entfernt werden konnten. Dem DMSO als orale und intravenöse Gabe schreibt sie in vielen Fällen eine entzündungshemmende und lindernde Wirkung zu.

Wir bedanken uns für Anja Wagners reichhaltigen Erfahrungsschatz, ihren aufmerksamen Forschergeist und das Engagement für den besten Freund des Menschen.

www.froehlicher-hund.de

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