Handauflegen – Das Heilen mit Händen

Handauflegen - Heilen mit HändenMenschen und Tieren

Inhaltsverzeichnis

Was soll das denn jetzt? Mit den Händen heilen? Hände drauf und gut ist? Nein, ganz so einfach ist es nicht, denn man sollte sich schon seine Gedanken machen bzw. sein Herz und seinen Bauch befragen, aber es geht und es tut gut!

Was ist Handauflegen?

Reiki ist so eine Art des Handauflegens und das haben einige von uns schon mal gehört. Das geht bei Menschen und bei Tieren und bei sich selbst.

Der Sammelbegriff Handauflegen umfasst dieses Reiki, es kommen immer wieder neue Begriffe dazu, neue Namen, neue Anpreisungen, warum dieses oder jenes jetzt den Durchbruch zur Heilung möglich macht. Ich zähle nicht alle die Therapien auf, von denen ich mir viele im Laufe der Jahre angesehen habe und die doch alle EINEN gemeinsamen Kern haben und sich gar nicht so voneinander unterscheiden. Fassen wir alle Begriffe unter dem Begriff des Handauflegens zusammen und lege Hand an Dein Tier.

Wie geht das?

Fasse es an, wenn es gesund ist, fasse es an, wenn es krank ist. Werde ruhig und still, atme gleichmäßig und komme immer mehr zur Ruhe. Die Hände liegen auf dem Tier, sie liegen leicht und entspannt und es ist egal, wo sie liegen. Aus Deinem Gefühl heraus, aus Deinem Bauch, ohne nachzudenken und das fällt immens schwer, ruhen Ihre Hände da, wo sie liegen oder Du legst sie woanders hin und fühlst Dich dort ein.

Die Ruhe ist das Wichtigste. Die Harmonie mit dem Tier, das Einfühlen ohne Zwang und dem Befolgen irgendwelcher Regeln, das zählt. Denke nicht an die Zeit, die verstreicht. Nicht an Alltagssorgen, nicht an die Umgebung. Denke an NICHTS und wenn die Gedanken abschweifen und wandern, hole sie zurück und gehe wieder ins Nichts.

Wie eine Meditation und das im Einklang mit dem Tier.

Wenn das Tier nicht mag, unruhig wird oder nicht zur Ruhe kommt, es weg von Dir und Deinen Händen möchte, dann ist das so und dann lasse es. Setze Dich neben Dein Tier oder in seine Nähe, gebe ihm die Freiheit zu bleiben oder eine Distanz zu halten. Und bleibe bei Dir selbst, immer in der Ruhe, in Harmonie, in Frieden und in der überaus wichtigen Liebe. In der Liebe zu Dir und Deinem Tier. Sende ihm diese Liebe, positive Gefühle voller Vertrauen und Glaube an die Gesundheit, an Heilung, an Entwicklung, an die Erfüllung dessen, was geschehen wird und was außerhalb von unserem Einfluss liegt. Affirmationen helfen hier, Glaubenssätze, innere Bilder, schöne Farben, Klänge, Musik, Töne, Lieder, die Bandbreite ist überaus groß. Alles ist wohltuend und heilend.

Bleibt das Tier bei Dir, wird es sich entspannen, einnicken und dösen. Ihr atmet beide im selben Rhythmus, seid eng miteinander verbunden, spürt einander, fühlt und erkennt Euch.

Was ist möglich beim Handauflegen?

Versuche heilende Energie durch Deine Hände auf das Tier, auf eine erkrankte Körperstelle, auf ein Organ zu schicken. Stelle Dir das bildlich vor, in einer Farbe und Form oder einem angenehmen Duft – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt und alles funktioniert. Du kannst mit den Händen über den Körper des Tieres streichen, von vorn nach hinten, und damit die Aura glätten.

Du kannst die Hände beidseits der Wirbelsäule auflegen und Dich von vorne nach hinten durcharbeiten. Hier hast Du den Blasenmeridian und nutzt seine Wirkung. Lege die Hände auf die Chakren des Tieres oder suche Akupunktur- oder Akupressur-Punkte und lege dort die Hände auf. Oder lege die Hände auf die „Dawos“ -Punkte, das sind die „wo es wehtut“. Alles ist richtig, alles heilt und hilft und unterstützt das Tier in seiner Gesundheit und Heilung.

Egal ob da ein Copyrightzeichen dran ist oder nicht, ein toller englischer Name, ein Warenzeichen, ein Seminar und viel Geld, eine Anleitung und Bücherseiten voll Infos:
Deine Hände helfen heilen und das kann jeder. Es braucht keine Ausbildung, sondern „nur“ das Vertrauen in sich und die Energie, die in allem ist und die wir Gott, Engel, Naturgeister, wie auch immer nennen mögen.

Wichtig!

Das Loslassen der Sorgen, vor allem im Krankheitsfall, wenn man alles getan hat, was einem zur Verfügung steht, das Abgeben nach „oben“, wer oder was da auch sein mag und in ruhigem Vertrauen abwarten und dem Tier die Möglichkeit geben zu reagieren oder nicht zu reagieren ist wichtig.

Wir können nur helfen, denn das Tier entscheidet selber, ob es gesund bleiben oder werden will. Und wenn es nicht sein soll, dann kann das hart sein für uns, aber es kann die Wahrheit sein und nicht zu ändern.

Die Entscheidungsfreiheit des Tieres

Hier kommen wir an ein Thema, das zu allen Therapiemöglichkeiten und Schätzen unserer Apotheke passt: Wir können unser Bestes geben, den Tierarzt holen, in die Klinik fahren, teure Medikamente geben und Untersuchungen laufen lassen. Im Endeffekt muss das Tier gesund werden wollen und entscheiden, welchen Weg es geht. Da spielen mehr Faktoren mit rein als wir schulmedizinisch begründen und erklären können.

Der wichtige Schutz

Mache Dich vor einer Handauflegen-Sitzung mit Deinem Kopf und Bauch, mit Verstand und Gefühl klar, dass Du Dich vor den Energien des Tieres schützt. Übernehme nicht die Gelenkschmerzen des Ponys oder den Juckreiz des Hundes. Und schütze das Tier auf der anderen Seite vor Deinen eigenen Energien und „stecke“ es nicht mit Deinen Wehwehchen, Sorgen und Nöten an. Gebe Energie „von oben“ durch Dich hindurch zum Tier, auf keinen Fall die eigene Kraft und leide nicht mit! Mitgefühl ja – Mitleid nein!

Also:
Besonders in Situationen wie bei einer Geburt, bei Tod, Unfall und Schock, bei einer schweren Krankheit und Schmerzen legee die Hände auf Dein Tier und helfe ihm damit zurechtzukommen. Spreche, wenn es sich gut anfühlt, mit ihm, singe, bete und sei bei und für Dein Tier da. Eine wunderbare Möglichkeit, zu der Du nichts brauchst außer Dich selbst.

Und für Deine zweibeinige Familie!

Die Hände können natürlich nicht nur auf Deine Tiere, sondern auch auf Deine Lieben in der Familie oder im Freundeskreis gelegt werden. Ein weinendes Kind nimmt man in den Arm, streichelt und hält es. Eine schmerzende Stelle am eigenen Körper hält man, legt die wärmende Hand auf und es wird besser. Alles, was beim Tier klappt, klappt natürlich auch beim Menschen – nicht zu viel denken, mehr fühlen und Hand drauf. 😉


Autorin:

Christine Erkens, Monschau – www.thp-erkens.de

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