EM – Effektive Mikroorganismen – Wirkung und Anwendungsgebiete

Effektive Mikroorganismen - Unsichtbare Helfer

Der japanische Agrarwissenschaftler und Hochschullehrer Prof. Dr. Teruo Higa forschte in den 80er Jahren nach alternativen Mitteln, um den Einsatz von chemischen Düngern und Pestiziden in der Landwirtschaft zu verringern oder gar zu ersetzen. Dabei machte er eine erstaunliche Entdeckung: Effektive Mikroorganismen

Alles hat 2 Seiten

In der Natur kommen eine Vielzahl an Mikroorganismen wie Bakterien, Pilze, Hefen, Viren etc. vor. Ein Teil dieser Kleinstlebewesen haben regenerative (aufbauende), gesundheits- und wachstumsfördernde Eigenschaften. Ein anderer Teil hat die Tendenz zum Abbau, Zerfall, Fäulnis bis hin zum Tod. Die große Masse jedoch verhält sich erst einmal neutral und passt sich dem herrschenden Milieu an. Ganz vereinfacht gesagt, gibt es 10% aufbauende („gute“) Mikroorganismen, 10% abbauende („schlechte“) Mikroorganismen und die restlichen 80% richten sich danach, wer anzahlmäßig in einem Umfeld überwiegt. Diese 80% verhalten sich dann auch „gut“ oder „schlecht“. Aufbauende Mikroorganismen produzieren eine Menge lebenswichtiger Stoffe wie u.a. Vitamine (z.B. Vitamin K, B-Vitamine u.a.), organische Säuren, Enzyme, Mineralien, Aminosäuren sowie Glukose und gelten als starkes Antioxidans.

Prof. Higa entwickelte eine Mischung aus ca. 80 verschiedenen, sich ergänzenden Mikroorganismen und nannte sie „EM – effektive Mikroorganismen“.

Durch Umweltverschmutzung ist auf der Erde eine Situation entstanden, die die Vermehrung von abbauenden Mikroorganismen fördert und dadurch die „neutrale“ Masse auf ihre Seite zieht. Zum Beispiel verursacht saurer Regen eine Übersäuerung der Böden, dass das Absterben der Bäume in unseren Wäldern begünstigt.

Durch den Einsatz von effektiven Mikroorganismen kam Prof. Higa zu dem Schluss, dass es darauf ankommt, das Verhältnis der Mikroorganismen in einem Milieu zugunsten der aufbauenden Mikroorganismen zu kippen, damit sich die „neutrale“ Masse ebenfalls an der  Regeneration beteiligt.

Er erzielte erstaunliche Ergebnisse in der Landwirtschaft durch effektive Mikroorganismen. Bei gleichbleibendem Ertrag konnte der Einsatz von Düngemitteln sowie Pestiziden innerhalb weniger Jahre bis auf Null reduziert werden, da sich die Böden wieder regenerierten und die Pflanzen besser wuchsen sowie widerstandsfähiger gegen schädliche Einflüsse wurden. Angewendet in der Nutztierhaltung verringerte EM die Bildung starker Gerüche und sorgte für einen gesünderen Tierbestand. Das Silagieren von Heu und Stroh gelang mit EM schneller und ohne Bildung von Schimmelpilzen. Durch die Behandlung mit EM konnten organische Abfälle (ob tierische Abfälle oder Hausmüll) statt zur Fäulnis über die Fermentation in z.B. wertvollen Dünger verwandelt werden.

Wie außen so innen

Aber nicht nur die Verwendung in der Landwirtschaft oder im heimischen Garten macht EM so wertvoll. Auch auf und vor allem in unserem Körper sind Bakterien und Co. vorhanden. Allein in unserem Darm ko-existieren ca. 100 Billionen (!) Bakterien. Somit leben in unserem Verdauungstrakt zehn Mal mehr Mikroorganismen, als der menschliche Körper Zellen besitzt.

Eine intakte Darmflora oder auch Mikrobiom genannt, beherbergt ca. 160 verschieden Arten von Mikroorganismen wie Bakterien, Pilze und sogar Viren und sorgt für ein stabiles Immunsystem.

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Darmbakterien sind wichtig für:

  • Energiegewinnung
  • Immunsystem
  • Hirnfunktionen und somit die Psyche
  • Blutzucker- und Cholesterinspiegel
  • Produktion von Hormonen, Vitaminen, Enzymen und wichtigen Aminosäuren
  • Folsäure, Biotin, Milchsäure sowie hormonähnlicher Botenstoffe

Umweltgifte, Pestizide, E-Smog chemische Zusätze in Lebensmitteln, einseitige Ernährung, Medikamente (vor allem Antibiotika), Luftverschmutzung und psychischer Stress bringen unser Mikrobiom aus dem Gleichgewicht. Unser Organismus kann nicht genügend Antioxidantien herstellen und übersäuert. Das fördert wiederum die Ausbreitung der „schädlichen“ Darmbakterien. Von Verdauungsbeschwerden, Gewichtsproblemen, Konzentrationsstörungen, Ängste und Depressionen, Allergien, Hormonstörungen bis hin zu schwerwiegenden, chronischen Erkrankungen, wie z.B. Morbus Crohn, können durch die Schwächung des Immunsystems als Folge des „Umkippens“ des Darmmilieus entstehen.

Auch hier können effektive Mikroorganismen vorbeugend helfen oder ein schädliches Darmmilieu in ein gesundes, aufbauendes umgewandelt werden. Sind genügend „gute“ Darmbakterien vorhanden, kippt die Waagschale zugunsten derer und der Körper wird wieder mit allen Nährstoffen versorgt, die er zum Leben braucht.

Das ist bei unseren Tieren nicht anders. Auch hier sind Umwelteinflüsse, chemische Wurmkuren, Impfungen, Antibiotika und falsche Ernährung Auslöser für ein schädliches Darmmilieu. Noch nie gab es so viele Erkrankungen bis hin zu Krebs bei unseren Haustieren wie jetzt. Trotz (oder gerade durch?) fortschreitende medizinische Versorgung. EM kann gerade auch bei unseren Haustieren auf sanfte Art eine Umkehrung der mikrobiellen Darmzusammensetzung in ein positives Milieu erzielen.

Meine Kätzin Paulina würde ohne den Einsatz von EM heute nicht mehr leben. Nachdem sie die 2. Impfung im Tierheim erhalten hat, war der Durchfall durch nichts zu stoppen. Weder Schulmedizin noch Alternativmedizin konnten ihr helfen. Erst der Einsatz von EM im Futter brachte die Wende. Der Durchfall hörte nach 5 Tagen auf, sie nahm wieder zu und wurde von Tag zu Tag agiler. Das ist mittlerweile 5 Jahre her. Bis Heute ist kein Durchfall mehr aufgetreten. Wohl merke ich, wenn sie übersäuert. Dann bekommt sie wieder ein paar Tage EM und alles ist wieder gut.

  • Alle Tiere mit Fell zeigen schon bald nach der Einnahme von EM ein schönes, glänzendes und gesundes Fell sowie Vitalität und Ausgeglichenheit.
  • Ohrenentzündungen, so genannte Hot Spots (entzündete Hautstellen), eitrige Entzündungen, offene Wunden und Verletzungen sowie Pilzerkrankungen können mit der äußerlichen und innerlichen Anwendung von EM zur Ausheilung gebracht werden.
  • Allergien bei Tieren werden durch die Einnahme von EM gelindert oder verschwinden sogar ganz.
  • Stallgerüche, Katzentoiletten oder Hundedecken verlieren ihren extremen Geruch, wenn sie öfter mit EM eingesprüht werden. Die Folge: Weniger Geruch – weniger Fliegen.
  • Auch das Trinkwasser unserer 4-Beiner wird durch Zugabe von EM in seiner Qualität verbessert.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten für effektive Mikroorganismen

  • Als Bodenverbesserer in der Landwirtschaft kann EM natürlich auch im heimischen Garten angewendet werden. Die Pflanzen gedeihen besser und sind vor Schädlingen geschützt. Küchenabfälle können zu EM ökologisch recycelt werden.
  • EM hat die Fähigkeit, negative Informationen im Wasser zu löschen und die Wasserqualität zu verbessern. Dadurch können sich auch „umgekippte“ Gewässer wieder regenerieren. Der Einsatz von schädlichem Chlor in Schwimmbädern und Pools könnte durch EM ersetzt werden.
  • Als Reinigungsmittel verhindert EM unangenehme Gerüche und sorgt für ein gesundes Milieu, damit krankmachende Keime keine Möglichkeit der Verbreitung haben. Gerade in der Diskussion um Corona-Viren und resistente Krankenhauskeime sollte der Einsatz von EM überdacht werden.
  • EM findet mittlerweile auch in Baustoffen, Farben und Lacken Verwendung, weil es als Antioxidans gesundheitsschädigende Stoffe neutralisiert.
  • In Japan forscht man an Verpackungsfolien mit EM, da die Oxidation von Lebensmitteln verhindert wird und somit Obst, Gemüse und sogar Fleisch länger frisch hält.

Fazit

Die effektiven Mikroorganismen von Prof. Dr. Higa sind eine gewaltige Revolution in der Gesundheit von Mensch, Tier und Natur. Wir haben damit ein Werkzeug in der Hand, das uns, unseren Tieren, unsere Umwelt und unseren ganzen Planeten helfen kann, den Zustand von Zerstörung und Krankheit in Erneuerung und Gesundheit umzuwandeln. Dabei ist es ein einfach herzustellendes und preiswertes Produkt, dass sich jeder leisten kann.

„EM ist ein Gut, das der ganzen Menschheit gehört und das ich lediglich gefunden habe“, erklärt Prof. Dr. Higa.

 Anmerkung des Autors:
Die Prozentangaben sind fiktiv, sollen aber das Verhältnis sowie das Verhalten der Mikroorganismen verdeutlichen. Ebenso gibt es keine „guten“ oder „schlechten“ Mikroorganismen, denn alles in der Natur hat seine Aufgaben.

Quelle:
„EM“ Franz-Peter Mau; „Schlank mit Darm“ Prof. Dr. Michaela Axt-Gadermann; „EM Journal“ EM e.V. Gesellschaft zur Förderung regenerativer Mikroorganismen

Autorin:
Stephanie Rosen-Strauch: “Natürlich gesund – Kompetente und sanfte Hilfe für Ihr Tier!”
http://www.tierheilpraxis-heinsberg.de/

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