Ein Welpe im üblichen Krankheitssumpf – Die gesunde Alternative (Teil 2)

Ein Welpe im üblichen Krankheitssumpf Teil 2

Spät abends liegt Herr M. noch lange wach. Seine Gedanken kreisen um Findus. Wie lebensfroh und gesund er war, als sie ihn von der Züchterin abgeholt hatten. Unten hört er Findus jaulen, er möchte raus. Das zweite von vielen Malen in der Nacht. Nachdem Herr M. Findus in den Garten gelassen hat, schaltet er seinen PC ein. „Es muss doch möglich sein unserem Hund zu helfen“, denkt er sich und beginnt zu recherchieren: IBD, Leaky Gut, chronische Dünndarmentzündung, Hautallergien, alles Schlagwörter von der Tierärztin, an die sich Herr M. erinnert. Dabei trifft er auf viele Fachartikel von Kliniken, aber auch – meistens etwas weiter unten auf der Liste der Suchmaschine – Artikel über alternative Heilmethoden. Da er sich noch nie damit beschäftigt hat, interessieren ihn diese besonders.

Herr M. ist sehr gründlich und schreibt sich die Namen der Bücher auf. Dabei handeln einige Bücher über alternative, selbst zubereitete Fütterung. Auch ein Buch über die Kehrseite von Impfungen ist mit dabei. Besonders lange widmet er sich dem Thema Darmsanierung mit anorganischem Schwefel. Er kann es kaum glauben, dass „so ein Mittel“ vermag die Darmschleimhaut zu reparieren. Immer wieder schaut er zu Findus, der sich neben ihn gelegt hat. Das Vogelgezwitscher im Morgengrauen reißt Herr M. aus seinen Gedanken. Er hat tatsächlich die ganze Nacht recherchiert.

Nun schnappt er sich Findus und geht eine Morgenrunde mit ihm. Zu Hause angekommen, kocht er Kaffee und bringt ihn seiner Frau ans Bett. Diese weiß direkt, was das bedeutet und ist sofort hellwach. „Du hast einen Plan oder?“ Herr M. grinst und nickt. Er erklärt ihr, womit er sich die Nacht beschäftigt hat. Die Augen von Frau M. werden immer größer. Schließlich sagt sie: „Irgendwie wusste ich es schon nach Findus‘ erster Impfung, dass ihm das alles nicht gut tut. Wir selber würden niemals so viele Medikamente auf einmal schlucken. Schon gar nicht zur Vorbeugung.“

Diesen Samstag Vormittag darf Findus bei einer Freundin von Familie M. verbringen. Die beiden ziehen los, um die von Herr M. notierten Bücher in einer Buchhandlung zu kaufen.
Das weitere Wochenende wird mit Lesen und Recherche zugebracht. Herr M. sagt: „Wir sollten dieses Bolf versuchen“. „Was bitte meinst Du?“, fragt seine Frau. „Ah Moment, warte“, antwortet er und blättert eifrig in seinem Buch. Lachend sagt er: „Verzeih, ich meinte B.A.R.F. Biologisch Artgerechte Roh Fütterung“. „Mh, bist Du sicher? Rohes Fleisch für unseren Findus? Ich habe Angst, dass er dann noch mehr oder schlimmeren Durchfall bekommt. Und es gibt so vieles, was er nicht verträgt, laut dem Allergietest“, entgegnet seine Frau vorsichtig, beide lesen weiter.

Nach einiger Zeit sagt Frau M.: „Ich weiß, wie wir es am besten machen. Hier ist ein Rezept für Morosche Karottensuppe. Die kann man wohl ganz gut bei Durchfall geben und Karotten darf er laut dem Test fressen. Genau wie Wild und Kaninchen. Zuerst bekommt er nur die Suppe und dann vorsichtig das gedünstete Fleisch“. „Prima, so machen wir es. Ich habe schon so viel zum anorganischen Schwefel und Zeolith gelesen. Damit würde ich ihn gerne unterstützen“, antwortet Herr M. „Und seine ganzen Tabletten? Was machen wir damit?“, fragt seine Frau. Herr M. überlegt kurz und antwortet: „Wir besorgen erst mal alles, was wir so brauchen. Wenn dann alles da ist, machen wir vorerst nur sein Futter selber und sehen, was passiert. Danach schleichen wir die Medikamente aus und beginnen mit der Entgiftung.“ Frau M. ist einverstanden.

Gemeinsam erstellen sie eine Liste, was sie alles brauchen:

  • Karotten
  • Wild- und Kaninchenfleisch
  • Kalziumcitrat
  • Natürliche Ergänzungen für die Anfangszeit der Futterumstellung
  • Anorganischen Schwefel
  • Zeolith

Am Montag fährt Frau M. zum Metzger um die Ecke und besorgt das Fleisch. Auf dem Markt holt sie mehrere Kilo frische Bio-Karotten. „Sicher ist sicher“, denkt sie sich. Die restlichen Zutaten haben die beiden gestern schon im Internet bestellt. Zu Hause angekommen wird die Karottensuppe gekocht. Findus wurde seit gestern nüchtern gelassen. Das kennen alle beteiligten schon. Auch wenn es immer wieder schwer fällt einen untergewichtigen Hund nüchtern zu lassen, aber die Familie will diesmal alles richtig machen.

Nachdem die Karottensuppe abgekühlt ist, bekommt Findus sie serviert. Innerhalb von 2 Sekunden ist sie weg und Findus schaut fragend sein Frauchen an. Diese lacht und sagt: „Mein Schatz, die nächste Portion gibt es erst in ein paar Stunden“. Findus schnauft betont auf und geht in sein Körbchen. Abends wird Herr M. freudig von seiner Frau und Findus begrüßt. Neugierig fragt er: „Und? Wie war es heute mit Findus?“ Frau M. antwortet lächelnd: „Kannst Du Dir das vorstellen? Findus hat heute keinen einzigen Haufen gemacht“. Ihr Mann versteht die Welt nicht mehr. Schließlich hat Findus die ganze letzte Zeit mindestens 8 Haufen pro Tag abgesetzt, mal mehr, mal weniger fest.

In der folgenden Nacht schlafen alle das erste mal seit langer Zeit durch. Beim Gassi gehen am nächsten Morgen bekommt Familie M. ein kleines, festes orange farbenes Geschenk. Die beiden freuen sich enorm. „Ich hätte niemals gedacht, dass wir uns mal so über einen Hundehaufen freuen können“. Heute wird zu den kleinen Portionen etwas gekochtes Wildfleisch gegeben. Schon als Frau M. das Fleisch kocht ist Findus außer Rand und Band. Ständig kommt er in die Küche gelaufen und schnuppert Richtung Herd, als wüsste er, für wen da gerade gekocht wird.

Die erste Mahlzeit mit Fleisch und Karottensuppe ist innerhalb von einer Millisekunde verschwunden. So eifrig hat Findus noch nie in seinem Leben gefressen. Auch die nächsten Tage verlaufen super, sodass Familie M. anfängt die Medikamente auszuschleichen. Dabei gibt es hin und wieder breiige Kothaufen, aber Herr -und Frau M. lassen sich nicht beirren. Sogar Findus Hautstellen werden besser und der Juckreiz hat enorm nachgelassen. Nur der käsige Geruch ist noch da.

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Nachdem die Medikamente ausgeschlichen sind, gibt es schon noch Tage mit Durchfall, aber längst nicht mehr so ausgeprägt und schlimm wie vor ein paar Wochen. Also beginnt Familie M. mit der Schwefel- und Zeolithkur. Der schwefelhaltige Geruch macht sich schon kurze Zeit nach der ersten Gabe bei Findus bemerkbar. Er hat übel riechende Blähungen. Auch sein Bauch rumort sehr laut. Da müssen wir jetzt durch, sagen sich die beiden tapfer. Am dritten Tag mit der Kur macht Findus beim Gassi gehen einen riesigen Haufen. Darin befinden sich jede Menge langer, weißer Würmer. „Wahnsinn! Und das obwohl wir ihn bis vor kurzem immer und immer wieder entwurmt haben“ entfährt es Frau M. Bevor sie den Haufen einsammeln und entsorgen, machen beide noch ein Foto zum Beweis. Auch die Folgetage tritt dieses Phänomen noch einige Male auf. Nach etwa 8 Wochen ist der Spuk vorbei. Die Haufen von Findus sind immer fest, es kommen keine Parasiten mehr und auch sind die Blähungen versiegt. Da Familie M. in der Zwischenzeit viel recherchiert hat, hängen die beiden noch eine Kur mit Effektiven Mikroorganismen hinten dran. Zusammen mit Zeolith, ist dies wohl eine sehr effektive Methode die Darmflora aufzubauen.

Findus hat sich bis jetzt fast vollständig erholt. Gegen seine Hautprobleme wurde er zusätzlich 2-3 mal pro Woche mit Natron gebadet. Das war ganz schön anstrengend, denn er musste immer 30 Minuten im Wasser bleiben. Mit der Zeit hat er sich aber daran gewöhnt. Zusätzlich wurde im Wechsel der anorganische Schwefel gemischt mit Olivenöl und Zeolith auch von außen aufgetragen.

Nur etwas Gewicht fehlt ihm noch. Er ist aber bei weitem nicht mehr so dünn. Familie M. hat sich nun dazu entschlossen ihn komplett auf B.A.R.F. umzustellen. Sie haben mit der Zeit sein Fleisch immer weniger gekocht. Nun bekommt er es schon seit fast einer Woche roh und er verträgt es hervorragend.
Nachdem, was Familie M. über Impfungen heraus gefunden hat, haben sie sich dazu entschlossen Findus nicht mehr impfen zu lassen.

Abends gehen Herr und Frau M. mit ihrem Findus spazieren. Findus hat eine Freundin gefunden, mit der er gerade über die Wiese tollt. Gemeinsam blicken Herr und Frau M. in den Sonnenuntergang und freuen sich, dass sie ihrem Hund so erfolgreich helfen konnten.

 

 

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