…und wie du deinen Hund gut durch diese Übergangszeit begleitest
Man merkt es zuerst draußen.
Das Licht wird klarer.
Die Luft riecht anders.
Und plötzlich werden die Spaziergänge wieder ein bisschen länger.
Dein Hund wirkt wacher und neugieriger. Und gleichzeitig liegen morgens mehr Haare auf dem Boden als noch vor ein paar Wochen.
Der Frühling kommt.
Und der Hundekörper weiß das längst.
Nur wir bemerken oft erst die sichtbaren Zeichen – Fellwechsel, veränderte Energie, vielleicht etwas empfindlichere Haut.
Dabei beginnt die eigentliche Umstellung im Inneren.
Wintermüdigkeit oder auch Frühjahrsmüdigkeit kann ein Hinweis sein auf eine erhöhte Immunaktivität, auf eine belastete Darmflora, auf Mikronährstoffdefizite oder auf chronische, unterschätzte Entzündungsprozesse.
Der Winter verschwindet nicht einfach
So wie wir nach dunklen Monaten nicht sofort voller Energie sind, schaltet auch der Organismus des Hundes nicht über Nacht um.
Im Winter wurde reguliert.
Weniger Licht beeinflusst hormonelle Rhythmen.
Bewegung ist oft reduziert.
Das Futter ist manchmal gehaltvoller.
Der Körper hat Energie gespart, Prozesse verlangsamt und stabilisiert.
Und jetzt, mit zunehmender Tageslänge, wird umgeschaltet.
Mehr Aktivität.
Mehr Stoffwechsel.
Mehr Zellarbeit.
Das klingt harmlos – ist aber für den Organismus eine echte Leistung.

Fellwechsel ist Stoffwechselarbeit
Wenn dein Hund im Frühling büschelweise Haare verliert, ist das kein oberflächliches „Haarproblem“. Es ist ein intensiver Erneuerungsprozess.
Neue Haare müssen gebildet werden. Alte abgestoßen. Hautzellen regeneriert.
Haare bestehen aus Keratin – einer proteinreichen Struktur. Für ihre Bildung braucht der Körper unter anderem hochwertige Aminosäuren, Spurenelemente, essentielle Fettsäuren und organischen Schwefel (MSM).
MSM (Methylsulfonylmethan) liefert bioverfügbaren Schwefel, einen wichtigen Baustein für Bindegewebe, Haut und Fellstruktur. Gerade im Fellwechsel steigt der Bedarf häufig an.
Man kann sich das wie eine Baustelle vorstellen:
Ohne gutes Baumaterial entsteht kein stabiles Ergebnis.
Und wenn Bausteine fehlen, sieht man es oft zuerst im Fell.
Stumpf. Dünn. Reizempfindlich.
Nicht dramatisch – aber ein Hinweis.

Der Darm sitzt immer mit am Tisch
Viele unterschätzen, wie eng Darm, Haut und Leistungsfähigkeit miteinander verbunden sind.
Ein stabiler Darm bedeutet bessere Nährstoffaufnahme.
Bessere Nährstoffaufnahme bedeutet bessere Regeneration.
Nach einem Winter mit weniger Bewegung oder möglicherweise nicht optimaler Fütterung lohnt es sich, die Darmbalance zu unterstützen.
Naturbelassene Moorprodukte werden traditionell eingesetzt, um Darmprozesse zu stabilisieren und Mineralstoffe bereitzustellen. Häufig merkt man Veränderungen nicht spektakulär, sondern subtil: Der Hund wirkt insgesamt ausgeglichener.
Nicht schneller.
Nicht hyperaktiver.
Einfach stabiler.

Qualität im Napf wird jetzt sichtbar
Im Sommer verzeiht der Körper einiges.
Im Frühjahr nicht.
Jetzt zeigt sich, ob im Futter hochwertige Fette stecken oder nur Energie.
Ob Proteine wirklich Bausteine liefern oder nur satt machen.
Ob Mineralstoffe ausreichend vorhanden sind.
Hanf liefert wertvolle Fettsäuren und pflanzliche Proteine.
Grünpflanzen wie Gerstengras oder Spirulina bringen sekundäre Pflanzenstoffe mit.
Algen liefern Spurenelemente, darunter auch Jod.
Hagebutte unterstützt antioxidative Prozesse.
Eine klug zusammengestellte Kombination naturbelassener Komponenten kann helfen, den Mineral- und Spurenelement-Haushalt in dieser Phase zu stabilisieren – ohne künstliche Überdosierung.
Es geht nicht um „mehr“.
Es geht um „passend“.
Ein oft unterschätzter Baustein: Jod
Wenn es um Fell und Stoffwechsel geht, wird Jod erstaunlich selten erwähnt.
Dabei ist Jod essentiell für die Bildung der Schilddrüsenhormone. Und die Schilddrüse steuert wiederum den gesamten Stoffwechsel – von Energieumsatz bis Haut- und Fellqualität.
Gerade im Übergang vom Winter in den Frühling, wenn der Organismus vom Sparmodus auf Aktivierung umschaltet, spielt die Schilddrüse eine entscheidende Rolle.
Ein unausgeglichener Jodstatus zeigt sich selten dramatisch.
Oft sind es feine Hinweise:
verändertes Fell,
träge Regeneration,
subtile Leistungsunterschiede.
Natürliche Jodquellen wie Seealgen können sinnvoll sein – allerdings immer in kontrollierter Dosierung.
Denn auch hier gilt:
Nicht viel hilft viel.
Sondern passend hilft.

Mehr Bewegung bedeutet mehr Bedarf
Mit dem Frühling steigen Aktivität, Training und Ausdauer.
Muskeln brauchen Magnesium.
Zellen profitieren von Omega-3-Fettsäuren.
Bindegewebe nutzt Schwefelverbindungen (MSM).
Der gesamte Organismus benötigt ein stabiles Mineralstoff-Fundament.
Der Frühling ist kein Neustart auf leerem Tank.
Er ist ein Hochfahren eines Systems, das gerade den Winter hinter sich hat.
Und ein System fährt ruhiger hoch, wenn es gut versorgt ist.
Jetzt stabilisieren – nicht erst reagieren
Viele Halter reagieren erst, wenn Symptome sichtbar werden.
Wenn der Juckreiz beginnt.
Wenn der Fellwechsel chaotisch wird.
Wenn der Hund im Training schneller ermüdet.
Doch die Übergangszeit ist ideal, um frühzeitig zu unterstützen.
Nicht aus Sorge.
Sondern aus Verständnis.
Der Wechsel von Winter zu Frühling ist keine Krankheit.
Er ist eine Anpassung.
Und Anpassung funktioniert am besten, wenn das Fundament stimmt.

Ein letzter Gedanke
Der Frühling kommt von allein.
Aber wie stabil dein Hund hineingeht, ist kein Zufall.
Der Winter hinterlässt Spuren.
Der Frühling fordert Ressourcen.
Wer diesen Übergang bewusst begleitet – mit hochwertigem Futter (!), stabiler Darmbasis und durchdachter Ergänzung – schafft keine künstliche Energie.
Er schafft Substanz.
Und das sieht man.
Im Fell.
In der Ausdauer.
Im ganzen Hund.
Autor: Lissy Val
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